Nach Abstieg: Münster geht ohne Trainer Alois Schwartz in die 3. Liga

Zweitliga-Absteiger SC Preußen Münster und Trainer Alois Schwartz gehen nach dem letzten Saisonspiel getrennte Wege. Beide Seiten einigen sich nach Angaben des Klubs in einem "von gegenseitiger Wertschätzung und großem Respekt" geprägten Austausch darauf, die Zusammenarbeit nach dem Abstieg in die 3. Liga nicht fortzusetzen.

In sechs Spielen sieglos geblieben

Mitte März als Nachfolger von Alexander Ende nach Münster gekommen, war es Schwartz nicht gelungen, den Abstieg zu verhindern. In den sechs Partien unter der Leitung des 58-Jährigen blieben die Preußen sieglos und holten lediglich vier Punkte. So wuchs der Rückstand auf das rettende Ufer von anfangs nur zwei Punkten auf mittlerweile sechs Zähler an. Sport-Geschäftsführer Ole Kittner würdigt den Trainer trotz der sportlich schwierigen Situation und betont, dass sich Schwartz "mit großer Überzeugung" zum Verein bekannt und sich in kurzer Zeit vollständig mit der Aufgabe identifiziert habe.

Besonders hebt Kittner hervor, dass der Coach der Mannschaft mit seiner Erfahrung wieder Stabilität und Sicherheit gegeben habe. Gemeinsam mit den Co-Trainern Kieran Schulze-Marmeling und Jannis Hohenhövel sei "wertvolle Arbeit" geleistet worden, auch wenn die nötigen Ergebnisse für den Klassenerhalt letztlich ausgeblieben seien.

Nachfolger noch offen

Schwartz erklärt, die kurze Zeit habe ausgereicht, um den Verein "in mein Herz zu schließen". Er beschreibt Preußen Münster als "wirklich tollen Club" mit "fantastischen Fans". Umso schmerzhafter sei es, den Abstieg nicht mehr verhindert zu haben. Nach offenen Gesprächen seien beide Seiten zu dem Schluss gekommen, dass der Verein einen Neustart brauche. Zudem bedankt sich der Trainer für das "sehr gute Miteinander" innerhalb des Vereins und wünscht dem Klub die schnelle Rückkehr in die 2. Bundesliga.

Beim Auswärtsspiel in Elversberg am Sonntag wird Schwartz zum letzten Mal auf der Bank sitzen. Wer die Nachfolge antreten wird, ist noch offen. Ein Kandidat soll Thomas Wörle sein, der einst mit dem SSV Ulm von der Regionalliga in die 2. Liga durchmarschiert war.

   

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