Landespokal: Jahn, Ingolstadt und Duisburg gewinnen deutlich

Am Dienstagabend haben sich die Drittligisten im Landespokal schadlos gehalten und sind in die nächste Runde eingezogen. Dabei setzten sich Jahn Regensburg (5:1 beim SV Weiden), der FC Ingolstadt (4:0 bei Wacker Burghausen) und der MSV Duisburg (5:1 beim FC Wülfrath) allesamt deutlich gegen die jeweiligen Kontrahenten durch. 

SpVgg SV Weiden 1:5 Jahn Regensburg

Im Vergleich zur unglücklichen 0:1-Niederlage gegen den 1. FC Saarbrücken brachte Jahn-Coach Hildmann vier Neue in die Startelf. Doch trotz der frischen Kräfte hatte zu Beginn der Fünftligist aus Weiden die ersten Tormöglichkeiten, konnte diese aber nicht verwerten. Besser machten es die favorisierten Gäste, die sich nach und nach steigerten und in der 22. Minute durch Majetschaks Abstauber in Führung gingen. Der Jahn blieb dran und erhöhte durch Hingerls abgefälschten Abschluss (33.) und dem umtriebigen Boujellab (45.) noch vor der Pause auf 3:0.

Die Regensburger hatten nun die klare Kontrolle, verpassten allerdings durch Philipp (49.) und Boujellab (52.) den nächsten Treffer. Den erzielten nur fünf Minuten später die Hausherren, die durch Horgan auf 1:3 verkürzen konnten. Am Spielgeschehen änderte das jedoch nur wenig. Der Jahn blieb spielbestimmend, vergab aber erneut durch Boujellab (59.) und Majetschak (68.) weitere Möglichkeiten, bevor Posselt mit einem Doppelpack in der Nachspielzeit doch noch die Tore vier und fünf für die Gäste erzielten konnte. Durch den letztlich deutlichen 5:1-Sieg steht für den Jahn bereits der Einzug ins Viertelfinale des bayerischen Landespokals fest.

SV Wacker Burghausen 0:4 FC Ingolstadt

Es waren keine 120 Sekunden gespielt, da konnten die Gäste das erste Mal jubeln: Carlsen versuchte es aus der zweiten Reihe und knallte den Ball unhaltbar in die Maschen. Mit der frühen Führung im Rücken spielte der FCI selbstbewusst auf und vergab durch Lokotsch (5.) den Doppelschlag. Es entwickelte sich eine intensive Partie mit vielen Zweikämpfen, aber ohne viele Tormöglichkeiten. So war es nicht überraschend, dass Davide Sekulovic bereits nach einer Viertelstunde verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste. Fußballerisch dauerte es im Anschluss bis zur 32. Minute, ehe die Hausherren nach einem Freistoß die große Chance zum Ausgleich hatten, aber knapp daneben köpften.

Insgesamt aber hatten die Gäste das spielerische Übergewicht, konnten dies jedoch nicht in einen zweiten Treffer ummünzen – bis zur 57. Minute: Gül kam innerhalb des Strafraums zum Abschluss und versenkte eiskalt. Beinahe im Gegenzug wäre dem SV Wacker der Anschluss gelungen, doch Ponath parierte mehrfach stark. Das letzte Quäntchen Glück war weiterhin den Schanzern vorbehalten, die nach 66. Minuten auf 3:0 stellten. Ugondu war nach einer Ecke zur Stelle und köpfte ein. Das Spieltempo nahm nun deutlich ab, sodass es nur noch ein Highlight gab: Kurz vor dem Ende war es erneut Gül, der nach Vorarbeit von Ugondu den Ball zum 4:0-Endstand einschob und den Viertelfinal-Einzug klarmachte.

FC Wülfrath 1:5 MSV Duisburg

Erst am Samstag war der MSV unglücklich gegen die SV Elversberg aus dem DFB-Pokal geflogen. Im Vergleich dazu verblieben gegen den Bezirksligisten Wülfrath lediglich Coskun und Fleckstein in der Startelf. Dennoch waren die Gäste wenig überraschend von Beginn an die überlegende Mannschaft. Dennoch dauerte es bis zu 19. Minute, ehe Symalla für die Führung der Duisburger sorgte, nachdem Bookjans vorlegte. Der MSV blieb dran, doch insbesondere Bookjans vergab mehrfach einen weiteren Treffer, sodass es bei der knappen Halbzeitführung blieb.

Im zweiten Spielabschnitt waren wenige Minuten gespielt, da kam der Mittelfeldmann der Zebras dann aber doch noch zu seinem Tor: Diesmal war Symalla der Vorbereiter, ehe Bookjans in der Mitte nur noch einschieben musste (52.). Die Kräfte der Hausherren schwanden zunehmend, und den Gästen boten sich immer mehr Räume. Nachdem erneut Symalla auf 3:0 erhöhte (65.), konnten sich Sussek (79.) und Kother (82.) ebenfalls noch in die Torschützenliste eintragen. Drei Minuten vor dem Ende kam der Underdog mit einem Knaller von der Strafraumkante tatsächlich noch zum 1:5-Ehrentreffer, was schließlich auch den Endstand darstellte. Damit ist der MSV in die zweite Runde des Niederrheinpokals eingezogen.

   

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