9:0! Hansa Rostock souverän im Landespokal-Achtelfinale

Im Landespokal-Duell mit dem Penkuner SV aus der Landesliga Ost hat der F.C. Hansa Rostock am Freitagnachmittag einen ungefährdeten 9:0-Sieg eingefahren und sich damit für das Achtelfinale qualifiziert. Schon mit drei Treffern in der Anfangsviertelstunde legten die Ostseestädter die Basis für den Sieg.

Drei frühe Tore

Vor 780 Zuschauern im Ostseestadion rotierte Trainer Jens Härtel kräftig und schickte im Vergleich zum 5:1 gegen Viktoria Köln zehn neue Spieler ins Rennen – nur der in der Liga rot-gesperrte Julian Riedel blieb übrig. Der Siebtligist aus Penkun hatte gegen die Rostocker B-Elf dann zwar Anstoß, doch nach nur sieben Sekunden schob Hansa-Stürmer Pascal Breier den Ball erstmals ins gegnerische Tor. Nur 120 Sekunden später klingelte es erneut im Penkuner Kasten und wieder war Breier zur Stelle, um aus kurzer Distanz ein Zuspiel von Manuel Farrona Pulido zu verwerten (3.). Danach vergab Rostock zunächst zwei Möglichkeiten, ehe Farrona Pulido schon in der Anfangsviertelstunde per Flachschuss aus 20 Metern etwas glücklich auf 3:0 erhöhte (11.).

Luca Horn hatte etwas weniger Glück, er traf nur die Latte (13.), genauso auch Gian-Luca Schulz (14.). In Kombination sorgten die beiden Aluminiumschützen dann für das 4:0, Schulz schob ein (22.). Zum dritten Mal traf dann Damian Roßbach aus Rostocker Sicht nur das Torgehäuse (27.). Danach nahmen die Ostseestädter das Tempo weitestgehend raus, sodass es zur Pause beim 4:0 blieb.

Sorge um Herzog

Der zweite Abschnitt begann wie schon der erste: Nik Omladic erhielt ein Zuspiel von Schulz und erhöhte mit dem fünften Treffer des Tages für den Drittligisten (47.). Im Anschluss verpassten Korbinian Vollmann (49.), Omladic (54.) und Aaron Herzog (57.) weitere Treffer für Rostock. Nach einem Eckball von Herzog fiel das halbe Dutzend dann aber doch noch, der Treffer ging auf das Konto von Max Reinthaler (58.).

Nach drei Pfostentreffern dann das nächste Ärgernis für die Ostseestädter, die in Person von Herzog und Sonnenberg gleich zwei Abseitstore in Folge erzielten (60. / 63.). Dann ging es schnell: Nach einem erneuten Abpraller von der Latte versenkte erst Schulz (67.), danach erhöhte Omladic zum 8:0 (70.). Eine Schrecksekunde in der Schlussphase bereitete Herzog, der am Seitenrand behandelt werden musste und nicht weiterspielen konnte, ehe Vollmann für den 9:0-Endstand sorgte (81.). Im Achtelfinale wartet nun der 1. FC Neubrandenburg – ein Termin ist noch offen. In der 3. Liga geht es für die Kogge am Montag nun zunächst zum Auswärtsspiel nach Kaiserslautern.

   
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