Wegen Pyrotechnik: DFB ermittelt gegen den 1. FC Magdeburg

Mit der Choreo beim Pokalspiel gegen Borussia Dortmund haben die Fans des 1. FC Magdeburg international für Aufsehen gesorgt. Da aber auch Pyrotechnik zum Einsatz kam, ermittelt nach Informationen von liga3-online.de nun der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) gegen den 1. FC Magdeburg.

Hohe Geldstrafe droht

Zum einen geht es um die Stroboskope und die Leuchtfackeln, die im Rahmen der Choreo entzündet worden sind, zum anderen um das Verbrennen von BVB-Fahnen in der 2. Halbzeit und das Entzünden von Bengalos nach Abpfiff (siehe Galerie unten). Das Feuerwerk, das außerhalb des Stadions gezündet wurde, ist unterdessen nicht Gegenstand der Ermittlungen.

Zunächst muss der FCM nun eine Stellungnahme abgeben, danach entscheiden Kontrollausschuss und Sportgericht über das Strafmaß. Eine Geldstrafe ist wahrscheinlich. Diese dürfte im fünfstelligen Bereich liegen, zumal auch die Pyro-Show beim Heimspiel gegen Hansa Rostock noch nicht geahndet worden ist. Zum Vergleich: Für das Abbrennen von Pyrotechnik bei den Spielen gegen Augsburg und Zwickau sind die Elbstädter in der vergangenen Woche mit einer Strafe in Höhe von 11.500 Euro belegt worden.

Ermittlungen auch gegen den BVB

Indes ermittelt der DFB auch gegen Borussia Dortmund, nachdem im Gästeblock mehrfach Pyrotechnik gezündet worden ist. Da der BVB derzeit unter Bewährung steht, droht dem Bundesligisten eine überaus empfindliche Strafe. Selbst ein Fan-Ausschluss bei einem Auswärtsspiel scheint offenbar denkbar – und das, obwohl der DFB eigentlich auf Kollektivstrafen vorerst verzichten wollte.

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1. FC Magdeburg - © imago
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