Vollmann nach Niederlage sauer: "Bereiten Gegentore selber vor"

Der Negativtrend des VfR Aalen hält weiter an: Gegen den FC Carl Zeiss Jena setzte es die dritte Liga-Pleite in Folge. Schuld daran hatte wieder einmal die Defensive, die den Gegner zu leicht zu Toren kommen ließ. Peter Vollmanns Laune war nach der Partie entsprechend schlecht.

Aalen hilft Jena beim Toreschießen

Bereits unter der Woche, nach der überraschenden Pokalniederlage gegen den SSV Ulm, hatte Peter Vollmann die Leistung seiner Mannschaft aufs ärgste kritisiert und dabei auch scharf gegen einzelne Spieler geschossen. Nach dem 2:3 beim FC Carl Zeiss Jena war die Laune beim 60-jährigen Trainer nicht gerade besser, erneut half seine Mannschaft mit eigenen Fehlern dem Gegner kräftig mit. So waren die Lücken, die die Aalener Abwehr den Gastgebern ließ, bei den drei Gegentreffern durch Julian Günther-Schmidt (32. und 60.) und Firat Suscuz (70.) einfach viel zu groß, als dass die Jenaer Spieler beim Toreschießen noch allzu große Probleme gehabt hätten. "Das ist momentan unsere Situation, dass wir einfach zu viele Gegentore fressen. Aus eigenen Fehlern heraus", meckerte Vollmann nach dem Spiel im "SWR" und setzte nach: "Wir bereiten die Gegentore meistens immer selber vor und das ist unser großes Problem, das wir im Moment einfach nicht abstellen können.“

Dritte Liga-Pleite in Serie

Zwar kam Aalen durch Luca Schnellbacher (48.) und Sebastian Vasiliadis (72.) auch noch zu zwei eigenen Toren, ein Unentschieden lag aber nie wirklich in der Luft und wäre wohl auch nicht verdient gewesen. Das musste auch Vollmann zugeben, der aber immerhin keine Ermüdungserscheinungen bei seinem Team gesehen hatte, obwohl das Spiel gegen Ulm in der Woche noch über 120 Minuten gegangen war. Dennoch habe am Ende auch die Substanz gefehlt, "um hinten raus nach dem 3:2 auch noch das 3:3 zu erzielen". Und so verließ Aalen mal wieder als Verlierer den Platz und ist mittlerweile auf Rang elf abgerutscht. Im Saisonendspurt geht es nun darum, noch einmal Charakter zu zeigen und für eine versöhnliche Verabschiedungs Vollmanns am Saisonende zu sorgen. Die nächste Möglichkeit dazu besteht am kommenden Sonntag (14 Uhr) gegen den VfL Osnabrück.

   

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