Über Andalusien dem Aufstieg entgegen

Der FC Hansa bestritt vom 12.01 – 19.01 im spanischen Antequera, nähe Malaga (Andalusien) sein Wintertrainingslager zur Vorbereitung auf die bevorstehende Winterpause. Nach Antequera reisten auch ca. 60-100 Hansafans mit, um die Mannschaft beim Training zu beobachten und sich im Januar ein paar Sonnenstrahlen zu gönnen. Unter den mitgereisten Fans war auch unserer Redakteur Florian Andrews, der im Folgenden seine persönlichen Eindrücke schildert:

Zwei Trainingseinheiten pro Tag

Die Trainingsbedingungen waren teilweise eher durchwachsend – zwar luden die Sonne und die angenehmen Temperaturen (12-20 Grad) zum Trainieren ein, der Platz befand sich allerdings in den ersten Tagen auf Grund starker Regenfälle in einen durchgeweichten Zustand. Erst mit zunehmender Trockenheit wurde dieser besser. Trainiert wurde in der Regel zweimal am Tag (10:15 Uhr und15:30 Uhr). Viele Laufübungen, einige Übungen zur Verbesserung des Kurzpassspiels, sowie das Verbessern von Flanken waren zu beobachten. Einen sehr positiven Eindruck hinterließ bei allen Trainingseinheiten auf jeden Fall Neuzugang Blum, der sich schnell in die Mannschaft zu integrieren scheint. Auch merkt man seine technische Versiertheit schnell an – fast alle Flanken kamen punktgenau an.

Torhüter teilweise unterfordert

Kritisiert wurde vor allem das Torwart Training von Jo Stock, dem man sowohl fußballerische Defizite ansah, als auch den Sinn mancher Übungen in Frage stellte. So kam es, dass Herr Stock teilweise das halbe Training mit simplem Zuwerfen von Bällen verbrachte und die Torhüter teilweise unterforderte.

Stimmung zwischen Fans und Mannschaft äußerts positiv

Trainer Peter Vollmann, Bernd Hofmann und Stefan Beinlich zeigten sich sehr offen und waren zumindest in den ersten Tagen für ein kurzes Gespräch immer zu haben. So kam es vor das Vorstandsvorsitzender Hofmann jeden Fan einzeln begrüßte und so viele Hände geschütteltwurden. Die Stimmung untereinander war absolut positiv, die Abendgestaltung sah vor, dass viele Anhänger die örtliche Kneipe aufsuchten und sich dort bei einem Bier am spanischen Live Fußball erfreute. Es wurden aber auch Sightseeing Touren unternommen – sei es nach Granada oder nach Sevilla; hier wurde abends das Spiel FC Sevilla-Espanyol Barcelona (1:2) live angeschaut.

Gemeinsames Foto sorgt für Wirbel

Die friedliche Stimmung wurde dann am 16.01.2011 etwas getrübt: Grund hierfür war ein gemeinsames Foto mit der Mannschaft und den Fans. Grund war hier offiziell die Verabschiedung des alten Trainingsplatzes (Hansa benutzte in den folgenden Einheiten den Trainingsplatz, den zuvor Wehen Wiesebaden benutzt hatte). Alle stellten sich nichtsahnend zum Foto auf; ich für meinen Teil dachte, dass dieses lediglich für private Zwecke als Erinnerung dienen sollte. Das SUPTRAS Banner und die Sturmhaube fiel mir persönlich auf.

Vorstandsvorsitzender Bernd Hofmann geschockt

Wenige Stunden später tickerten dann die „Katastrophenmeldungen“ über die üblichen Kanäle. Hier wurde kritisiert, dass sich die Mannschaft des FC Hansa vor das SUPTRAS Banner stellte (angeblich jene Gruppierung, die dem Verein ein hohes Maß an Geldstrafen beschert hatte). Ferner wurde die Person mit der Sturmmaske kritisiert. Vorstandsvorsitzender Hofmann sprach von einer „Übertölpelung", er wollte die Verbreitung der Bilder gar verhindern.

   

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