"Hervorragende Ergänzung": Mario Estasi wird Kaderplaner in Ulm
Der SSV Ulm arbeitet weiter am Neustart in der Regionalliga und hat mit Mario Estasi einen neuen Leiter Lizenzmannschaft und Scouting verpflichtet. Gemeinsam mit Sportdirektor Murat Isik übernimmt der 52-Jährige zur kommenden Saison Isik die Verantwortung für die sportliche Ausrichtung der Profimannschaft sowie die Kaderplanung.
Bislang sportlicher Leiter in Freiberg
Estasi ist derzeit noch als sportlicher Leiter beim SGV Freiberg tätig. Dort formte er in den vergangenen beiden Jahren eine Spitzenmannschaft der Regionalliga Südwest und arbeitet parallel als Trainer der U19 in der DFB-Nachwuchsliga. In der laufenden Saison verpasste Freiberg den Aufstieg in die 3. Liga nur knapp. Zuvor war er unter anderem für die Young Boys Reutlingen und den SV Böblingen tätig.
Vorstand Robert Holzer erklärt, Estasi bringe viele Eigenschaften mit, die den Verein "als hervorragende Ergänzung zu Murat Isik" überzeugten. Besonders hebt Holzer dessen Netzwerk sowie die Marktkenntnis hervor. In den Gesprächen habe Estasi mit seiner "Weitsicht" und seinen Vorstellungen überzeugt, die "perfekt" zum eingeschlagenen Weg des Vereins passten. "Wir freuen uns, nun Menschen für uns gewonnen zu haben, die mit viel Engagement und Fachwissen unseren eingeschlagenen Weg bestreiten werden", sagt Holzer.
Estasi bezeichnet die neue Aufgabe bei einem Traditionsverein wie dem SSV als "sehr reizvoll". Gemeinsam mit Murat Isik, dem Trainerteam und den Mitarbeitern wolle er "maximal erfolgreich arbeiten" und eine "schlagkräftige Mannschaft" mit vielen regionalen Spielern zusammenstellen. Zudem erklärt er, mit seiner Erfahrung und seiner "positiven Art" zum kurz-, mittel- und langfristigen Erfolg beitragen zu wollen. Erste Themen habe man bereits bearbeitet.
Zusammenarbeit mit Clemens beendet
Gleichzeitig beendet der SSV Ulm die Zusammenarbeit mit Michael Clemens. Der 30-Jährige war seit 2021 zunächst als Chefscout und später als Kaderplaner für die Spatzen tätig. Holzer bedankt sich bei Clemens für dessen Arbeit und betont, dieser habe "großen Anteil an den Erfolgen der letzten Jahre" gehabt. Nun sei jedoch "für beide Seiten der Zeitpunkt gekommen", neue Wege zu gehen. Für die Zukunft wünsche der Verein ihm "alles Gute und viel Erfolg".