Abschied nach neun Jahren: Geipl vom Jahn zum Chemnitzer FC

Der SSV Jahn Regensburg und Andreas Geipl gehen im Sommer nach insgesamt neun Jahren getrennte Wege. Wie die Oberpfälzer am Montag bekanntgaben, wird der auslaufende Vertrag des 34 Jahre alten Mittelfeldspielers nicht verlängert. Geipl schließt sich stattdessen dem Regionalligisten Chemnitzer FC an.

Geipl sollte in den Verein eingebunden werden

237 Mal lief Geipl in insgesamt neun Jahren für den Jahn auf, maximal ein Spiel wird noch folgen, dann trennen sich die Wege. Sportdirektor Alexander Schmalhofer erklärt, der Verein habe sich im Rahmen der Kaderplanung intensiv mit Geipls Zukunft beschäftigt und ihm eine Perspektive nach der aktiven Karriere beim Jahn aufgezeigt. "Andi brennt jedoch noch dafür, seine Karriere auf dem Rasen fortzuführen", so Schmalhofer. Das respektiere der Verein "vollumfänglich" und wünsche ihm für den Wechsel nach Chemnitz "nur das Beste“.

Zugleich würdigt Schmalhofer den 34-Jährigen als wichtige Identifikationsfigur des Vereins. Mit seinem "unbändigen Einsatzwillen" und seiner Teamplayer-Mentalität habe er den SSV Jahn über Jahre geprägt. Besonders nach dem Abstieg 2023 habe Geipl als Kapitän dazu beigetragen, dass die Mannschaft in der 3. Liga schnell zusammenfand und 2024 den direkten Wiederaufstieg feiern konnte. Trotz geringer Einsatzzeiten in der laufenden Saison habe er sich weiterhin "stets voll" eingebracht und einen wichtigen Beitrag für das Team geleistet. "Er wird in Regensburg immer ein gern gesehener Gast sein."

"War einfach einzigartig"

Geipl wechselte bereits 2014 nach Regensburg und prägte dort mehrere Zweitliga-Spielzeiten, ehe er den Verein 2020 verließ. Anschließend spielte er drei Jahre für den 1. FC Heidenheim, bevor er 2023 zum Jahn zurückkehrte. In dieser Saison reichte es allerdings nur zu zwölf Einsätzen. Geipl erklärt, ihm falle der Abschied "natürlich" nicht leicht. Der Verein werde "immer einen großen Platz" in seinem Herzen haben. "Was ich hier in all den Jahren erleben durfte, war einfach einzigartig und möchte ich nicht missen." Für die gemeinsame Zeit bedankt sich der 34-Jährige bei Mannschaft, Trainerteam, Verein, Mitarbeitern und Fans. Gleichzeitig wolle er "noch einmal eine neue sportliche Herausforderung suchen" und freue sich darauf, seine Karriere in Chemnitz fortzusetzen.

"In erster Linie habe ich nach wie vor richtig große Lust, Fußball zu spielen", wird er auf der Vereins-Homepage der Chemnitzer zitiert. In den persönlichen Gesprächen mit den Verantwortlichen habe "sofort gespürt, mit welcher Leidenschaft hier in Chemnitz gearbeitet wird und welche Ambitionen der Klub verfolgt. Genau nach so einer Aufgabe habe ich gesucht." Sportdirektor Chris Löwe bezeichnet den 34-Jährigen als "absoluten Leader", der als Leistungsträger eingeplant ist.

   

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