Hallescher FC setzt sich von den Abstiegsrängen ab

Im Duell mit einem direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt hatte der Hallesche FC am Samstag das bessere Ende für sich. Nach dem 1:0 über den VfL Osnabrück liegt der HFC schon neun Punkte vor dem ersten Abstiegsrang. Während es sportlich läuft, sorgte die enttäuschende Zuschauerzahl einmal mehr für Sorgenfalten beim Verein.

Enttäuschende Zuschauerzahl

5.571 Zuschauer waren es am Samstag bei nasskaltem Wetter im Hallenser Erdgas-Sportpark. Wieder einmal blieb die Besucherzahl beim HFC unter dem Schnitt von rund 6.700, der sich angesichts des höhepunktarmen weiteren Saisonverlaufs wohl kaum positiver entwickeln dürfte. Obwohl die Anhänger der Rot-Weißen im Vorfeld mit über 20.000 Flyern zur Unterstützung des finanziell klammen Vereins aufgerufen hatten, blieb die erhoffte Resonanz aus. So muss man in Halle wohl oder übel konstatieren: Während sich das Team von den unteren Rängen absetzt, setzen sich immer weniger auf die Ränge im eigenen Stadion. Wer am Samstag Zuhause blieb, verpasste eine kämpferisch überlegene HFC-Elf, die sich den zweiten Heimdreier in Folge erarbeitete.

Rein taktisch hatte sich Trainer Rico Schmitt bereits vor der Partie gegen die Niedersachsen einen Kniff einfallen lassen. Er beorderte Erik Zenga auf die linke Außenbahn, der mit seinem Pendant auf der rechten Seite, Marvin Ajani, stets für viel Bewegung auf den Flügeln sorgen sollte. Dennoch ergab sich ein Spiel, dem im Aufbau vieles an Esprit und Ideen mangelte. Beide Mannschaften standen zwar kompakt und sicher, fanden jedoch kaum den Schlüssel, um für Gefahr in den jeweiligen Strafräumen zu sorgen.

Schmitt zufrieden mit konstanter Arbeit über zwei Halbzeiten

Beim Führungstreffer durch Marvin Ajani in der 53. Spielminute hob Cheftrainer Schmitt die Arbeit von Benjamin Pintol hervor, der einen Einwurf erwirkte, in dessen Folge der Ball über Zenga den Weg zum Mann des Spiels fand. Ajanis Treffer war bereits sein drittes Erfolgserlebnis in diesem Jahr. Der 24-Jährige hatte seinen Farben schon zwei Wochen zuvor beim 3:2-Heimsieg über Aalen die drei Punkte gesichert.

Nach dem Führungstreffer zeigte sich Schmitt voll des Lobes über den aufopferungsvollen Kampf seiner Spieler, die "für den anderen Wege gegangen sind, um das Spiel zu gewinnen." Nach den intensiven 90 Minuten bewertete der 49-Jährige den 1:0-Erfolg als gelungenen Arbeitssieg, da sein Team konstant über zwei Halbzeiten gearbeitet habe.

   
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