HFC setzt Zeichen in schwierigen Zeiten – Sonderlob für Ajani

Nach zuletzt vier sieglosen Spielen in Folge holt der Hallescher FC gleich im ersten Heimspiel des neuen Jahres einen Sieg und kann den Abstand zu den Abstiegsplätzen weiter vergrößern. Mann des Spiels beim 3:2-Erfolg über den VfR Aalen war Marvin Ajani, dem Trainer Rico Schmitt hinterher eine tolle Entwicklung bescheinigte. 

Ajani wird zum Mann des Spiels

"Er wirkt deutlich aufgeräumter seit seiner roten Karte in Magdeburg, das war schon in den Trainingseinheiten vor Weihnachten und beim Spiel gegen Paderborn zu sehen. Heute hat er sich persönlich und die Mannschaft belohnt mit einer tollen Aktion und einem insgesamt tollen Spiel", fand HFC-Coach Rico Schmitt nach Spielende jede Menge lobende Worte für Marvin Ajani, der mit zwei Toren und einer Torvorlage maßgeblichen Anteil am Sieg gegen den VfR Aalen hatte.

Dabei geriet der Erfolg für den Hallescher FC trotz einer frühen 2:0-Führung durch die Tore von Ajani (19. Minute) und Mathias Fetsch (22.) zeitweise noch einmal in ernsthafte Gefahr, nachdem Klaus Gjasula zu Beginn der zweiten Halbzeit im Aufbauspiel den Ball herschenkte und Luca Schnellbacher zum Anschlusstreffer einlud (49.). "Das 2:1 darf uns so nicht passieren", ärgerte sich Schmitt entsprechend nach Abpfiff, "das ist genau das, was wir so nicht haben wollten. Nämlich ein Konterspiel von Aalen." Zwar stellte Ajani nur sieben Minuten später den alten Abstand wieder her (56.), doch nachdem auf Seiten der Gäste noch Rico Preißinger traf (63.), erlebten die knapp 5.300 Fans eine spannende letzte halbe Stunde.

Jetzt geht es nach Jena

"Wir waren teilweise zu unkonzentriert und haben uns das ganze Spiel unnötig eng gemacht", schlug Fetsch im Interview mit dem MDR anschließend in die gleiche Kerbe wie sein Trainer und meinte, man hätte nach dem 2:0 oder dem 3:1 auch etwas anders spielen müssen. Für die drei Punkte reichte es letztlich aber doch, gerade nach den letzten Wochen in denen insbesondere die finanziellen Probleme des HFC im Mittelpunkt standen, ein mal wieder positives Zeichen.

"Das war sehr wichtig in dieser Situation. Jetzt gilt es die Dinge zu recht zu legen und zu schauen, was können wir neu organisieren und was müssen wir hinterlegen, um dann diesen Drive mitzunehmen in die Trainingswoche und zum Derby nach Jena", so Schmitt mit Blick auf die kommende Aufgabe. Dank des Sieges steht Halle nun mit einem Vorsprung von acht Punkten auf die Abstiegsplätze auf Rang zwölf und muss sich zumindest aus sportlicher Sicht aktuell nicht mehr allzu viele Sorgen machen.

 

   
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