Fragen und Antworten nach dem Spielabbruch in Duisburg

Wegen rassistischer Äußerungen eines MSV-Anhängers gegenüber Osnabrücks Aaron Opoku ist die Partie zwischen dem MSV Duisburg und dem VfL Osnabrück am Sonntagnachmittag beim Stand von 0:0 nach 32 Minuten abgebrochen worden. liga3-online.de beantwortet die wichtigsten Fragen.

Die Hintergründe

Was ist passiert?

Es lief die 32. Minute. Nach einem abgefälschten Freistoß des VfL Osnabrück bekamen die Niedersachsen eine Ecke zugesprochen. Florian Kleinhansl und Aaron Opoku, in Hamburg geboren mit ghanaische Wurzeln, gingen zur Eckfahne, wobei Kleinhansl wie schon einige Minuten zuvor die Ecke ausführen wollte. Doch noch bevor es dazu kam, wurden von der angrenzenden Tribüne offenbar rassistische Rufe eines Anhängers der MSV Duisburg getätigt. Sowohl Kleinhansl als auch Opoku zeigten ins Publikum und diskutierten mit Linienrichter Fabian Schneider. Dieser informierte über das Headset Schiedsrichter Nicolas Winter, der hinzugeilt kam und Opoku befragte. Dem Osnabrücker Flügelspieler stand der Schock dabei ins Gesicht geschrieben, immer wieder schüttelte er ungläubig den Kopf. Spieler beider Mannschaften kamen hinzu, nach etwa 20 Sekunden gingen alle Akteure geschlossen vom Platz, dabei legte Osnabrücks Gugganig den Arm um Opoku. In der Kabine diskutierten Vertreter beide Vereine mit dem Schiedsrichter-Team anschließend, wie es weitergehen soll. Nach rund 20 Minuten entschied der VfL Osnabrück dann, nicht mehr anzutreten, weil sich Opoku nach den rassistischen Beleidigungen nicht im Stande sah, weiterzuspielen. Daraufhin wurde die Partie abgebrochen.

Wie hat Schiedsrichter Nicolas Winter den Vorfall wahrgenommen?

Bei "MagentaSport" sagte Winter nach der Partie: "Es gab einen Eckstoß für den VfL Osnabrück, dabei wurden Affenlaute von der Tribüne gerufen." Das hätten Opoku und der Linienrichter "sofort wahrgenommen", beide hätten ihm den Vorgang dann so geschildert. Das sei etwas, "wo wir sehr sensibel sind und auch direkt reagieren. Ich habe versucht, mich direkt um ihn (Opoku, d. Red.) zu kümmern und habe gesehen, wie schockiert er war und gar nicht richtig aufnahmefähig war, als ich ihn ansprechen wollte."

Normalerweise gibt es für Vorfälle dieser Art einen Drei-Stufen-Prozess, bei dem zunächst eine Stadiondurchsage veranlasst wird. "Aber er (Opoku) war überhaupt nicht ansprechbar, und auch die Mannschaften sind schnell in Richtung Kabine gegangen, sodass wir die erste Stufe der Unterbrechung schnell überspringen mussten und in die Kabine gegangen sind, um uns um den Spieler zu kümmern." In den Katakomben sei Winter dann direkt zum Spieler in die Kabine gegangen: "Das war mir sehr wichtig, um ihm zu signalisieren, dass wir für ihn da sind und ihn schützen." In Ansprache mit den beiden Sportdirektoren sowie den Kapitänen habe das Schiedsrichter-Gespann beiden Teams weitere Bedenkzeit eingeräumt. "Wir haben dann vom VfL die Mitteilung bekommen, dass sie nicht weiterspielen möchten, was wir natürlich akzeptieren."

Was soll der Fan gerufen haben?

Laut Polizei, die sich auf Zeugenaussagen beruft, soll der Fan – ein 55-jähriger Mann – "Du Affe kannst eh keine Ecken schießen!" gerufen haben.

 

"Können Affenlaute derzeit nicht bestätigten"

Was hat der Tatverdächtige bei der Polizei ausgesagt?

Wie die Pressestelle der Polizei Duisburg auf Anfrage von liga3-online.de mitteilte, habe der Tatverdächtige im Rahmen der Vernehmung am Sonntag eingeräumt, den Satz "Du Affe kannst eh keine Ecken schießen" gesagt zu haben. Allerdings habe er damit nicht den dunkelhäutigen Aaron Opoku, sondern Florian Kleinhansl, der die Ecke schießen wollte, gemeint. Zeugen, die nach eigenen Angaben im entsprechenden Block gesessen haben und den Vorfall hautnah mitbekommen haben wollen, bestätigten das.

Zu Affenlauten soll es den Zeugen zufolge nicht gekommen sein, auch im Polizeibericht werden diese nicht erwähnt. "Wir können Affenlaute derzeit nicht bestätigten", erklärte die Polizei auf Nachfrage. Die von Schiedsrichter Nicolas Winter zu Protokoll gebrachten Affenlaute seien derzeit aber noch "Gegenstand der Ermittlungen", wie es heißt. Im Laufe der nächsten Tage sollen weitere Zeugen befragt werden. Auch Videos sollen gesichtet werden. Der 55-jährige Beschuldigte sei bisher aber "noch nie polizeilich" aufgefallen. Man habe "keinerlei" Erkenntnisse darüber, dass er rassistisch veranlagt sein könnte.

Könnte es sich also um ein "Missverständnis" gehandelt haben, weil Opoku gar nicht gemeint war?

Das lässt sich derzeit nicht seriös beantworten, weil Aussage gegen Aussage steht. Zunächst müssen die weiteren Ermittlungen abgewartet werden. Die "Bild" berichtet allerdings, dass es im Laufe der Partie mehrmals zu Affenlauten gekommen sein soll. Bestätigt ist das aber nicht.

Wurde auch Duisburgs Leroy Kwadwo, wie zunächst im Raum stand, rassistisch beleidigt?

Leroy Kwadwo, im Februar 2020 als Spieler der Würzburger Kickers bei der Partie in Münster selbst Opfer einer rassistischen Beleidigung, wollte die Situation mit Opoku vor der Tribüne schlichten und wurde dabei ebenfalls beleidigt. Wie MSV-Pressesprecher Martin Haltermann aber nach der Partie sagte, würden "keine Erkenntnisse" darüber vorliegen, dass Kwadwo rassistisch beleidigt worden sei. Laut Haltermann sei er aber "definitiv" von dem 55-Jährigen beleidigt worden.

Die besagte Partie in Münster war damals nach etwa zehnminütiger Unterbrechung fortgesetzt worden, nachdem der Fan, der die rassistischen Parolen geäußert hatte, des Stadions verwiesen worden war. Im Anschluss hatte sich Kwadwo für Spielabbrüche bei Rassismus-Vorfällen ausgesprochen.

 

"Er saß in der Kabine und hat geweint"

Wie reagierte der MSV Duisburg?

MSV-Präsident Ingo Wald zeigte sich auf einer Pressekonferenz nach der Partie in einer Mischung aus Wut, Enttäuschung und Traurigkeit: "Wir sind alle schockiert und fassungslos. Es tut uns sehr leid, was da passiert ist. Das entspricht nicht unseren Werten. Einige wenige zerstören den Fußball – das ist nicht zu tolerieren." Jeder einzelne dieser Chaoten sei einer zu viel. "Es ist mir einfach unbegreiflich, wie man diesen Sport, den wir so sehr lieben, dermaßen sabotieren kann. In kaum einer Stadt finden so viele unterschiedliche Nationen zusammen wie hier in Duisburg. Gerade deswegen entsetzt es uns umso mehr. Wir müssen uns entschieden dagegen wehren und werden alles dran setzen, so etwas künftig zu verhindern. Ich hoffe, dass das ein Weckruf für alle ist."

Auch Pressesprecher Martin Haltermann war sichtlich mitgenommen und "völlig sprachlos", sprach von einem "ganz schweren Moment" und einem "absoluten Tiefpunkt in der Vereinsgeschichte. Es ist hoffentlich die letzte Warnung für alle Hohlköpfe, die es in diesem Land noch gibt, jeden Menschen so zu akzeptieren und zu respektieren, wie er ist." Im Namen des ganzen Vereins entschuldigte sich Haltermann mehrfach beim VfL und betonte: "Es ist absolut nachvollziehbar, dass Osnabrück nicht mehr weiterspielen kann. Wir haben mehr als Verständnis dafür, unterstützen das auch und können uns nur furchtbar schämen."

Wie reagierte der VfL Osnabrück?

Geschäftsführer Michael Welling zeigte sich "schockiert" über den Vorfall und begründete die Entscheidung, nicht mehr antreten zu wollen, so: "Aaron war fix und fertig und nicht mehr in Lage, weiterzuspielen. Wir haben dann entsprechend zu Protokoll gegeben, dass wir eben nicht mehr antreten." Denn es sei nicht damit getan, irgendwelche Sprüche auf Papier zu drucken oder Fahnen hochzuhalten, sondern man müsse ein klares Zeichen gegen Rassismus und für Mitmenschlichkeit setzen. "Das haben wir im Sinne der Sache getan – unabhängig davon, welche sportrechtlichen Konsequenzen folgen könnten. Wenn wir als VfL keine Punkte bekommen, dann ist das so. Aber wir stehen als VfL voll hinter, neben und vor Aaron Opoku. Wir lassen ihn nicht allein – das hat auch die Mannschaft signalisiert", sagte Welling und hofft, "dass solche Vorfälle durch unsere Reaktion künftig nicht mehr vorkommen. "Durch das Nicht-Antreten wollten wir klar machen, dass solche Vorfälle nicht zu tolerieren sind. Das ist die Kraft, die der Fußball hat".

Einen Vorwurf machte er dem MSV als Veranstalter nicht: "Es handelt sich um ein gesamt-gesellschaftliches Problem, das im Fußball Wiederhall findet. Es hätte auch in Osnabrück passieren können", so Welling, der die Reaktion des Schiedsrichter als "hervorragend" bezeichnete und hofft, dass der MSV nicht durch das Verhalten "eines Idioten" bestraft werde. "Hier geht es nicht um den VfL oder den MSV, hier geht es um Rassismus."

Wie erging es Aaron Opoku in der Kabine?

Torwarttrainer Rolf Meyer schildert gegenüber "Sport1": "Er saß in der Kabine und ich glaube, er weinte. Es war furchtbar. Er hat gar kein Wort mehr gesagt. Nach einigen Minuten meinte er nur: 'Ich gehe da nicht mehr raus.' Das hat ihn natürlich sehr betroffen gemacht und uns auch. Es war keine schöne Situation." Auch Welling berichtete gegenüber der "Neuen Osnabrücker Zeitung": "Unmittelbar nach der Vorfall ging es ihm extrem schlecht. Er war sehr getroffen." Die Rückfahrt im Bus sei "ziemlich bedrückt" gewesen, so Meyer. Die gute Nachricht: "Aaron geht es schon wieder besser. Wir können ihm nur sagen, dass es ein einzelner Idiot war." Auch Welling bestätigte, dass es dem 22-Jährige besser gehe. Opoku selbst hat sich bislang noch nicht geäußert.

Was ist mit dem Fan passiert?

Noch während des zunächst unterbrochen Spiels konnte der Duisburger Anhänger, der die rassistischen Äußerungen getätigt haben soll, durch Zeugenaussagen umliegender MSV-Fans identifiziert und aus dem Stadion gebracht werden. Die Polizei hat umgehend eine Anzeige erstattet und die Zeugen sowie den Tatverdächtigen vernommen. Es handelt sich demnach um einen 55-jährigen Mann, der bisher polizeilich nicht in Erscheinung getreten war. Nach der Vernehmung durfte der MSV-Fan nach Hause gehen. "Der Staatsschutz der Polizei Duisburg ist informiert. Die weiteren Ermittlungen dauern an", teilte die Polizei mit. Direkt nach der Partie bekam der 55-Jährige ein Hausverbot beim MSV Duisburg ausgesprochen, zudem droht ihm nun ein lebenslanges Stadionverbot.

Wie reagierten die übrigen Fans?

Während der Unterbrechung skandierten Anhänger beider Lager "Nazis raus" und die Stadionregie spielte den Antifaschismus-Song "Schrei nach Liebe" von der Band "Die Ärzte" ein. Sowohl Welling als auch Wald lobten die Reaktion der übrigen Anhänger ausdrücklich.

 

Grüner Tisch und Wiederholung?

Wie reagiert der DFB?

Noch am Sonntagabend teilte der Verband mit, dass der Kontrollausschuss des DFB Ermittlungen aufnehmen wird. DFB-Vizepräsident Günter Distelrath begrüßte es "sehr, dass gemeinsam von den beiden Mannschaften, den Vereinsvertretern, dem Schiedsrichter-Gespann und auch von vielen Zuschauern richtigen Zeichen gesetzt wurden".

Wie wird das Spiel gewertet?

Das ist noch völlig offen. Der DFB teilte am Sonntagabend lediglich mit: "Das DFB-Sportgericht wird zu einem späteren Zeitpunkt über die Wertung des Spiels zu befinden haben." Fakt ist: Abgebrochen wurde die Partie nicht auf Wunsch des Schiedsrichters, sondern weil sich der VfL Osnabrück dazu entschied, nicht mehr weiterzuspielen. Möglich ist nun eine Wertung am grünen Tisch für den MSV Duisburg (durch das Nicht-mehr-Weiterspielen des VfL) oder den VfL Osnabrück (durch den Rassismus-Eklat). Denkbar aber auch, dass es zu einem Wiederholungspiel kommt. Für diese Lösung haben sich im Nachgang der Partie auch beide Vereine ausgesprochen – nicht zuletzt deswegen, um im Rahmen dieses Spiels "nochmal ein Zeichen gegen Rassismus setzen zu können", wie Welling betonte. Wald bezeichnete ein Wiederholungsspiel als "fairste und sportlich richtige Entscheidung". Am Montag sprachen sich beide Klubs in einer gemeinsamen Pressemitteilung nochmals dafür aus.

Gab es schon mal einen Spielabbruch wegen rassistischer Äußerungen?

Nein, zumindest nicht in Deutschland. Wohl aber vor einem Jahr bei der Champions-League-Partie zwischen Paris St. Germain und Basaksehir Istanbul, nachdem Istanbuls Co-Trainer Pierre Webo ein Gespräch der Schiedsrichter als rassistisch empfunden hatte. Die Partie wurde einen Tag später ab der 13. Minute fortgesetzt.

Wie reagiert die Politik?

NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst sprach von einem "widerwärtiger und nicht hinnehmbaren" Vorfall: "Probleme wie Ausgrenzung und Diskriminierung im Sport gehören ins Zentrum der öffentlichen Debatte. Wir haben hier noch reichlich Nachholbedarf." Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius sagte gegenüber der "Neuen Osnabrücker Zeitung": "Das ist die hässliche Fratze des Alltagsrassismus in unserem Land. Vorfälle wie dieser sind absolut widerwärtig." Sowohl Wüst als auch Pistorius lobten das Verhalten der übrigen Fans.

   
  • Brückenfan

    Ich möchte "Betze97" bestätigen, denn bei solchen Kommentaren wie von "Bongo" weiß man, dass das mit der Rassismus-Scheisse in den Stadien vorerst nicht aufhört.
    Am schlimmsten ist, dass nun auch noch das Opfer zum Täter gemacht wird und natürlich von denen, die gar nicht im Stadion waren, es aber alles genau wissen.
    Ich finde es auch zum Kotzen, dass einige Idioten meinen, sobald sie das Stadiontor durchschritten haben, sie sich in einem rechtsfreien Raum befinden und seine Mitmenschen nach Herzenslust beleidigen dürfen.
    "Ars……h, Wi…r, Hu…..hn gehört da ja noch zum guten Ton.
    Was wohl passieren würde, wenn die selben "starken Typen" diese Wörter einem Mitfahrer in der S-Bahn an den Kopf werfen würde?

    • Bongo

      Dann erläutere mir doch bitte welcher Rassismus vorgefallen ist und beziehe dich dabei auf den jetzigen aktuellen Artikel!
      Es gab eine Beleidigung die nicht dem Spieler Opoku galt.
      Der Spieler Kleinhansel wurde als Affe beleidigt.
      Das ist für mich kein Rassismus sondern idiotisch von dem Zuschauer.
      Trotz allem gibt es in jedem Spiel diese Ausdrücke zu hören, zur Zeit halt etwas deutlicher da nur wenige Zuschauer zugelassen sind

      • Brückenfan

        Woher weist du denn auf einem Mal, dass Opoku nicht gemeint war, sondern Kleinhansl?
        Doch wohl nicht, weil der sog. "Fan" es jetzt so gesagt haben soll?
        Das würde ich auch sagen um meinen Arsch zu retten.
        Ich kann nur die ARD-Tagesschau empfehlen heute Abend.

  • Betze97

    Wenn man sich die Kommentare hier durchliest kann man echt nur die Hände über dem Kopf zusammen schlagen… Ihr habt anscheinend alle noch nie in eurem Leben Rassismus oder Mobbing gegen euch erfahren oder euch mal damit auseinandergesetzt. Das hat mit verweichlichter Mentalität überhaupt nichts zu tun. Ich dachte wirklich, dass wir in 2021 weiter sind…. Lest euch den Kommentar von Liga 3 online durch und so leid es mir für euch tut, geht in euer jämmerliches Leben zurück und kompensiert eure Unzufriedenheit auf eine andere Art und Weise.

    • Bongo

      Das was in Duisburg passiert ist hat weder etwas mit Rassismus noch mit Mobbing zu tun!
      Da erhofft sich ein junger Schnösel viel Aufmerksamkeit indem er versucht sich als Opfer darzustellen.
      Hier wird der Täter der jemanden beleidigt (den Spieler Kleinhansl) hat zu einem Täter abgestempelt der angeblich Rassistische Äußerungen getätigt hat.
      Jemandem sowas zu unterstellen ist genau so schlimm wie Rassismus selbst!

      • Betze97

        Wir waren beide nicht dabei. Der Linienrichter und die Spieler treffen beide die gleiche Aussage. Irgendwelche Fans schreiben in Foren was anderes. Wer hier wie glaubwürdig ist, das muss jeder für sich festlegen. Ich bin bei dem was die Offiziellen widergegeben haben. In den Fernsehbildern ist zudem zu sehen wie mehrere umsitzende Zuschauer auf einen Mann einreden, das würden sie wohl kaum tun wenn sich ein "Schnössel" auf dem Feld selbst inszenieren würde…

      • Bongo

        Bei den Zeugenaussagen gab es keine Aussage die wiederspiegelt das es Affenlaute gab, ich denke nicht das sich die alle abgesprochen haben und diesen einen Zuschauer decken! Da würde es dann doch irgendjemanden geben der sich wiedersprechen würde

      • Das ist falsch! Es gab mehrere Aussagen, wonach es Affenlaute gab. Sowohl vom Linienrichter, vom Betroffenen als auch von anderen Zuschauern. Nur weil man es nicht wahrhaben möchte, muss man sich jetzt nicht auf die paar Zeugenaussagen berufen, die nichts gehört haben wollen und die anderen wider besseren Wissens ausblenden.

      • Bongo

        Hast Du oben den ganzen Bericht gelesen?
        Auch die Aussage von der Polizeidirektion gegenüber Liga3 Online?
        Laut Polizeibericht gab es keine Affenlaute!
        Der Spieler Opoku hat es behauptet, der Linienrichter hat es seinem "Chef" zugefunkt, da sollte man vielleicht auf den Bericht warten der vom Schiedsrichter verfasst wird. Dort wird dann drin stehen ob der Linienrichter es gehört hat oder ob er es nach der Aussage von Opoku nur so weitergegeben hat
        Zuschaueraussagen zufolge gab es keine Affenlaute!
        Zitat Polizei: Wir können Affenlaute zur Zeit nicht bestätigen!

    • gwisdek

      Den häufigsten Satzbaustein, den man in den letzten 24h Stunden in Beiträgen und Kommentaren zu diesem Thema lesen musste, ist übrigens: "Ich bin ja kein Rassist, aber […]"
      das sagt eigentlich schon viel aus und ist traurig.

      • gwisdek

        Und diese Leute, die meinen soetwas schreiben zu müssen, oder den Kommentar darauf disliken, sehen sich wohl in ihrem uralten gottgegebenen Recht angegriffen, dunkelhäutige Menschen als Affen zu diffamieren. Einfach nur, weil "andere in der Kreisliga das ja auch aushalten" oder sie selbst absolut keine Erfahrung damit haben, diskriminiert zu werden. Peinlich und beschämend

      • Bongo

        Welcher dunkelhäutige Spieler wurde denn dort diffamiert?
        Kleinhansl wurde als Affe beleidigt der keine Ecke schießen kann.

      • gwisdek

        Spekulatius
        Ist natürlich super einfach sich jetzt ein Narrativ zusammenzubauen, in dem eigentlich selbstverständlicherweise der andere Spieler gemeint. Zu einfach und offensichtlich
        Gleichzeitig wird ignoriert, dass Kwadwo im Nachgang von der Person auch noch beleidigt worden ist. Wie integrierst du das in deine Geschichte, die jetzt fleissig in MSV-Foren aufgebaut wird?

      • Bongo

        Hast Du eine Quelle das Kwadwo beleidigt wurde?
        Im MSV Forum lese ich zZ nicht

      • Phillip

        Das deutet eigentlich auch nur darauf hin, dass die "55-jährige Person" Opoku gar nicht meinte, sondern eben Kleinhansl, sonst hätte er sich gegenüber Kwadwo vermutlich auch im Ton vergriffen. Aber das ist nur eine Vermutung, die genauso wenig belegbar ist, wie die vermeintliche rassistische Beleidigung Opokus.

      • Zeckenbiss

        Spekulatius
        Ist natürlich super einfach sich jetzt vorschnell ein Rassismus-Narrativ zusammenzuabauen.
        Das sagt eigentlich schon viel aus und ist traurig.

        "Wir können Affenlaute derzeit nicht bestätigten"

        Wie MSV-Pressesprecher Martin Haltermann aber nach der Partie sagte, würden "keine Erkenntnisse" darüber vorliegen, dass Kwadwo rassistisch beleidigt worden sei.

      • FCM63

        Lies dir nochmal den Beitrag von Zeitgeist durch, das trifft es ganz gut – aber nur, wenn du in deiner Hysterie einigermaßen aufnahmefähig bist.
        Aber anhand dessen, was man von dir liest, wird wohl die Mühe vergebens sein.

      • Matthias

        Naja, dass liegt eben an der heutigen Zeit. Man kann ja nicht mal mehr seine Meinung sagen ohne gleich Diffamiert zu werden. Daher versucht man seine Meinung gleich zu erläutern obwohl das eigentlich nicht notwendig sein sollte. Wenn ich jemanden als Affe bezeichne, dann ist das nicht rassistisch gemeint, mir ist egal ob derjenige Schwarz oder Weiß ist. Wo soll das denn noch hinführen? Wenn mich auf der Straße wieder eine Gruppe von arabischstämmigen "Gästen" als Kartoffel betitelt, soll ich mich dann weinend auf den Boden setzen? Kommst du dann zu mir und munterst mich auf und beschimpfst die Täter als Rassisten? Wenn man Neger oder ähnliches gerufen hätte, dann hätte ich dafür Verständnis wobei das Verhalten dann auch übertrieben wäre. Aber so ist eben die nachfolgende Generation, es sind alles Schneeflocken denen man nicht zu nahe kommen sollte da sie schon bei dem kleinsten Unbehagen kaputt gehen können und bei einem falschen Wort sofort ein Trauma bekommen.

  • Zeitgeist

    Wir leben in einer Zeit und einer Welt, wo Empörung mehr gilt als Augenmaß, Moral mehr als Pragmatismus, öffentliche Erregung mehr als konstruktives Handeln.
    Eine hysterische Multimedialität lähmt offensichtlich Hirne und Hausverstand.
    Jeder, der sich gekränkt fühlt, der sich benachteiligt fühlt, jeder, dem ein Furz quersteht, meint, er habe das Recht, anzuklagen, sich als Opfer zu gerieren. Jede eingeschlossen.
    Ein Tsunami hysterischer Befindlichkeitsgülle spült alle Vernunft weg.
    Scheiss Zeit.

    • Aff*in

      Guter Beitrag!
      Aber das nächste mal bitte gendern, sonst wird Ihr comment gelöscht!

  • Bongo

    Da kann man mal wieder sehen was solche Falschaussagen anstellen können
    Affenlaute gehen absolut nicht aber das es welche gab hat scheinbar nur der Spieler gehört. Ob der Linienrichter es gehört hat oder nur an den Schiedsrichter weitergeleitet hat was ihm gesagt wurde sollte sich dann auch demnächst aufklären. Laut Polizeibericht jedenfalls hat es kein Zeugen vernommen die denjenigen verpfiffen haben. Alle Zeugen reden angeblich nur davon das Kleindienst beleidigt wurde.
    Da ist es wieder, Schuldig bis die Unschuld bewiesen ist…!

    Wenn jetzt wegen der Aussage "Affe" ein Spiel abgebrochen wird werden in Zukunft keine Spiele mehr angepfiffen!
    Sicher ist "Affe" auch eine Beleidigung aber wem ist sowas in seinem Leben noch nicht über die Lippen gerutscht?
    Ich für meinen Teil würde bei jedem Spiel Stadionverbot erhalten. Da fallen dann Wörter wie Idiot, Hoyzer und auch A****loch oder auch schwarze Sau, welches dann auch mehr auf die Person und nicht auf die Hautfarbe bezogen ist, nur bin ich deswegen noch lange kein Rassist
    Es gibt einige Stadien in denen wird von der Kurve beim Abstoß vom TW gerufen "A****loch-Wi**er-*Uhrensohn" oder es kommen ähnliche Aussagen.
    Man muss sich mal vorstellen das in Dortmund die ganze Kurve gesperrt wird weil man Grüße nach Gelsenkirchen entsendet oder ich den westlichen Nachbar von Braunschweig als Kackstädter bezeichne.
    Sollte sich am Ende herausstellen das die Mimose die Affenlaute nur erfunden hat muss es drei Punkte für Duisburg geben.
    Es ist schon auffällig wie weinerlich die heutige jüngere Generation ist!

    • Sterneneisen

      Lustigerweise sind die wirklich weinerlichen Kommentare ausnahmslos der Marke "die anderen heulen nur rum". Schon etwas ironisch…

  • Banana Joe

    Oliver Kahn wurde früher mit Bananen beworfen :-)
    Unvorstellbar für die ganzen FridayForFutures….

  • Virage Est SB

    wahrscheinlich hätten Betroffene vor fünf oder zehn Jahren noch gar nicht auf solch dumme Sprüche reagiert oder einfach mal den Mittelfinger gezeigt. Dieser Anti-Rassismus-Hype sorgt aber genau dafür, dass ein blöder Spruch reicht, um eine Lawine loszutreten und Beleidigte sich davon verletzt fühlen. Anstatt zu helfen macht man es schlimmer.
    Zu Oliver Kahns Zeiten musste er vor dem Siel erstmal einen Haufen Bananen unter Affenlauten aus seinem Torraum entfernen. Auch keine schöne Aktionen, aber geweint hat der nie.

    Davon abgesehen ist "Nazi" in meinen Augen ein viel schlimmeres Schimpfwort als "Affe". Das wird aber bei jeder sich bietenden Gelegenheit genutzt, ohne dass sich jemand Gedanken macht, wo das herkommt.

  • Betze97

    Ähnlich handhaben wie bei Paris-Basasksehir. Hab beide Spiele live gesehen und finde gut, dass bei beiden Spielen direkt abgebrochen wurde. Die Spiele einfach neu ansetzen und dort nochmal ein klares Zeichen setzen. Bei aller Emotion, sowas gehört einfach nicht ins Stadion, darf aber auch den sportlichen Wettbewerb nicht verzerren.

  • Thommi Tulpe

    Auch wenn sich das ganze Geschehen (noch) nicht völlig aufklären lässt: Rassismus hat in der Welt "einfach" nichts mehr zu suchen – auch in einem Fußballstadion nichts. Punkt!
    Daher fand ich die Reaktion der beiden Fanlager großartig, als "Nazis raus!" blockübergreifend skandiert wurde.
    Dennoch besteht eine sensible Situation: Aussage gegen Aussage. Was ist, wenn sich das Ganze im Nachhinein als "einfaches" Missverständnis herausstelllt? Das wäre ein "Bärendienst" für all` jene, die gegen Rassismus kämpfen, aber auch für jene, die dieser tägliche Rassismus in der Regel trifft. Scheinbar fremde Menschen (die Worte "Menschen mit Migrationshintergrund" und "Ausländer" waren mir schon immer suspekt!) werden bei gleichgearteten Vorfällen sofort unter Verdacht gestellt, die "Rassismus-Keule" zu schwingen.
    Weiteres Problem: Es ist allgemeiner deutscher Sprachschatz, hier (im deutschsprachigen Raum) jemanden als "Affen" zu bezeichnen, den man als dumm empfindet. Ich bin kein Sprachwissenschaftler, weiß daher nicht, warum das so ist, und wie das mit dem "Affen" in unserem Sprachgebrauch etablierte. Meint man, jemand sei einfach nur dumm, den man als "Affe" bezeichnet? Wobei Affen dummerweise nicht dumm sind! Oder denkt man dann tatsächlich an Urwald, scheinbar fremde, in der Mehrheit farbige Menschen?
    Für mich als älteren Fan ist es schon zumindest gewöhnungsbedürftig, wenn man uns das Zigeunsersteak und den Negerkuss als "rassistische" Begriffe definiert. Als man mir Sprechen und Denken beibrachte, assoziierte ich mit den Begriffen tatsächlich einzig ein besonderes Steak und die lecker schmeckende Süssigkeit. Das hat sich bis heute, wo ich über 50 Jahre alt bin, nicht geändert.
    Müssen wir jetzt dem Affen (dem Tier!) einen anderen "Namen" geben, um ein weiteres Wort aus der Sprache zu verbannen, welches rassistisch aufgefasst werden könnte?
    Probleme über Probleme!
    Um mich gleich im Vorfeld nicht selber rassistischen Vorwürfen auszusetzen: Ich bin linksdenkend/ -wählend. Viele meiner Freunde sind scheinbar fremde Menschen. Und mit diesen unterhalte ich mich auch mitunter über diese Problematik, äußere nur das, was ich hier auch äußerte.
    Ich wünsche uns allen eine friedliche Weihnachtszeit – auch jenen, welche kein Weihnachten feiern.
    Bleibt alle gesund! EINMAL = IMMER!!!

    • Virage Est SB

      Begriffe wie das "Zigeunerschnitzel" waren auch früher nicht negativ behaftet.

      Ich habe einen gebürtigen Roma als Arbeitskollegen, der lacht sich kaputt über diese Diskussion.
      Er selbst bezeichnet sich als Zigeuner, und fasst es nicht als Schimpfwort auf. Ebenso wenig seine Landsleute.
      Da wird versucht, alles zum Skandal aufzubauschen, aber echte Probleme geht keiner an. Da könnte man ja was falsch machen.

      • Thommi Tulpe

        Was haben die Leute vor 1.000 Jahren gemacht, als es noch kein TV, Internet und keine Zeitungen gab? Denen muss den ganzen Tag völlig langweilig gewesen sein, wenn man aus einer Mücke keinen Elefanten machen konnte!?

      • Matthias

        Meiner Meinung nach ist das eine Bevormundung von Leuten die das gar nicht wollen. Dies geht meist von einer Gruppe Menschen aus, die die Welt "besser" machen wollen und dabei mehr Schaden anrichten. Z.B. Wenn ich im Stadion rufe: "Der Affe kann das nicht" oder so was ähnliches, dann ist mir die Hautfarbe egal, ich würde in dem Fall jeden Spieler der Gegenseite als Affe bezeichnen. Wenn ich sagen würde, der Neger kann das nicht, dann sieht das wieder anders aus da "Neger" eine eindeutige rassistische Beleidigung ist. Schlimm finde ich auch, das Thommi Tulpe sich in seiner Antwort dazu genötigt fühlt klarzustellen, dass er nicht rassistisch ist und eher linksdenken. Alleine diese Erklärung von ihm zeigt, wie weit wir von einer freien Meinungsäußerung entfernt sind. Ich persönlich würde mich eher Rechts einordnen, was mich persönlich aber zu keinem schlechteren Menschen macht, ich habe zu bestimmten Themen nur eine andere Meinung, was mich aber wieder angreifbar macht, da ich nicht dem Weltbild bestimmter lautstarker Gruppen entspreche.

  • FCS@1903

    Ich bin gespannt wie der DFB reagiert.

    Wird er das Spiel einfach Wiederholen , wäre ja am sinnvollsten oder hält er
    sich an eine Regel und wertet er es für einen Verein , spannend.

    Der Fan hat eine Anzeige der Polizei, damit wird dies schon mal vor einem
    ordentlichen Gericht abgehandelt, kann man nur begrüßen. Stadionverbot tut
    Ihm wahrscheinlich von allem am wehsten

    • Thommi Tulpe

      Es wäre blöd, einen Verein zu bestrafen.
      Der MSV kann kontrollieren, ob jemand versucht, Böller, Alkohol oder irgendwelche unliebsamen Banner ins Stadion zu "schmuggeln" versucht. Was jemand denkt und vielleicht öffentlich äußert, ist nicht zu kontrollieren.
      Und der VfL: Völlig korrekt, wenn man auch seitens der Vereine und Mannschaften klare Kante zeigt. Hätte Magdeburg in Saarbrücken auch tun sollen anstatt sich einem Diskussions-"Hickhack" und irgendwelchen Vorwürfen auszusetzen!

      • Virage Est SB

        ich wäre auch froh, man hätte letzten August in SB sofort reagiert. Egal zu welchem Ergebnis man gekommen wäre, es hätte Klarheit gebracht, was wirklich geschehen ist. Stattdessen gab es nach der langen unsäglichen Debatte am Ende nur Verlierer.

  • Virage Est SB

    Rassismus ist Kacke. Keine Frage.
    Wenn aber überreagiert wird, dann ist auch keinem geholfen. Bin mal gespannt, wie es sich entwickelt, sollte sich rausstellen, dass der "Fan" einen weißen Spieler als "Affe" tituliert hat. Ist das dann als weniger schlimm anzusehen?

    • Luzifer98

      Ja natürlich, weil es dann kein Rassismus mehr ist, sondern eine in Fußballstadien durchaus übliche „normale“ Beleidigung.

      • Brückenfan

        Ist schon ein Unding, eine Beleidigung als "normal" zu bezeichnen!

      • Phillip

        Es gibt sie unter- oder oberhalb der Gürtellinie.

    • Brückenfan

      Hinterher kann man natürlich schön behaupten, Opoku wäre gar nicht gemeint, sondern Kleinhansel.
      Wer soll das denn glauben, wenn der betreffende Satz gefallen ist, zusammen mit Affenlauten, die lt. Aussage des Schiedsrichters bei Magenta deutlich vom Linienrichter gehört und bestätigt wurden.

      • Virage Est SB

        wenn es aber Kleinhansel war, der die Ecke treten sollte und der Typ gerufen hat:
        "Du Affe kannst eh keine Ecken schießen!",dann passt das irgendwie aber schon zusammen.

        Es gab ja anscheinend Zeugen, die in der Nähe waren.
        Ich hoffe, dass die Wahrheit rauskommt und fair geurteilt wird.

      • gwisdek

        Könnte man such so verstehen, dass sowohl Kleinhansl als auch Opoku im Eckbereich standen, dann entschieden wurde, dass Kleinhansl die Ecke tritt, sich Opoku entfernt und daraufhin hinterhergerufen bekommt: "Du Affe kannst eh(!) keine Ecken schießen" – Alles Spekulatius, die TV-Bilder die ich bei youtube finde, setzen erst ein, als Opoku sich bereits beschwert.

      • Virage Est SB

        stimmt auch. Nichts genaues weiß man nicht.
        Wenn einer jedoch "Affe" sagt, sollte es der Gerechtigkeit wegen aber egal sein, welche Hautfarbe der Beleidigte hat.

  • Allesfahrer

    Wenn man das so liest, bleibt nicht mehr viel übrig vom Rassismusskandal. Wie mit Ofarim wo sofort die ganze Politikprominenz empört war.
    Aber in diesen Zeiten ist man schnell bei Rassismus und Nazitum.

    • Virage Est SB

      "Nazi" ist in meinen Augen eines der schlimmsten Schimpfworte überhaupt. Was unter dem Namen an Gräueltaten begangen wurde kann man nicht in Worte fassen.
      Leider wird es in letzter Zeit oft reflexartig aus geringem Anlass benutzt. Auch da sollte man mehr reflektieren.

  • Werner Woke

    Ein Fan beschimpft einen "weissen" Gegenspieler als "Affe", aber ein "farbiger" Gegenspieler fühlt sich angesprochen und verliert daraufhin die Nerven und es werden vermeintlich "Affenlaute" wahrgenommen.
    Es folgt ein Spielabbruch.
    Das Urteil ist nach wenigen Minuten ohne wirkliche Analyse oder Vernehmung schnell gefällt.
    Die Empörung ist groß…
    Viel Lärm um Nichts?

    • Brückenfan

      Und so wird nach und nach aus dem Opfer ein Täter

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