Finanzprobleme: Bader sieht den FCK "auf einem guten Weg"

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Rund 12 Millionen Euro muss der 1. FC Kaiserslautern bis Anfang März für eine weitere Saison in der 3. Liga generieren. Sportchef und Geschäftsführer Martin Bader zeigt sich diesbezüglich optimistisch.

Neue Fan-Anleihe im Gespräch

Auf wenn bis zum 1. März nur noch zwei Monate für die Erstellung der Lizenz-Unterlagen bleiben, "spricht alles dafür, dass wir mit den Sachen, die wir angeschoben haben, auf einem guten Weg sind", so Bader im "Kicker". Sowohl für den Aufstieg als auch bei einem Verbleib in der 3. Liga habe der FCK die Rahmenbedingungen geschaffen, "um die Weichen für die Zukunft stellen zu können", betont der 50-Jährige. Um das Geld nachweisen zu können, will der FCK auf eine Zwischenfinanzierung mit Bank-Krediten und Eigenkapital von Investoren setzen.

"Zudem steht eine mögliche zweite Fananleihe im Raum, sodass die Fans, die aktuell eine Anleihe haben, diese umtauschen und verlängern können", berichtet Aufsichtsratsvorsitzender Patrick Banf in der "Rheinpfalz". Entsprechende Vorbereitungen seien nach "Kicker"-Angaben bereits getroffen worden, wenngleich eine Entscheidung noch nicht gefallen und vom Erfolg bei der Suche nach Investoren abhängig sei.

Umwandlung in Aktien?

Eine weitere Option: Die Zeichner der Anleihe erhalten ihre Einzahlung in Form von Aktien an der Kapitalgesellschaft zurück. Allerdings bedarf es für eine solche Umwandlung wohl zunächst einer rechtlichen Klärung. Klar ist hingegen bereits: Sollte dem 1. FC Kaiserslautern der direkte Wiederaufstieg nicht gelingen, und danach sieht es derzeit aus, wären drastische Sparmaßnahmen unumgänglich. Allein die laufende Spielzeit wird der FCK wohl mit einem Minus von rund fünf Millionen Euro abschließen.

   

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