FCK-Beirat Keßler über Klose-Gerücht: "Nie drüber geredet"

Hinter dem 1. FC Kaiserslautern liegen turbulente Tage: Erst der verpasste Direktaufstieg, dann der Trainerwechsel von Marco Antwerpen hinzu Dirk Schuster. Zwischenzeitlich war auch über eine Rückkehr von Miroslav Klose spekuliert worden – allerdings nur medial. Intern sei der Weltmeister von 2014 nie ein Thema gewesen, wie Beiratsvorsitzender Rainer Keßler nun betont.

"Stand nie zur Disposition"

Klose zurück an den Betzenberg? Und damit dorthin, wo seine Bundesliga-Karriere 1999 einst begonnen hatte? Eine Idee, die durchaus Charme hatte, allerdings nie diskutiert worden war. "Dieser Name stand nie zur Disposition", stellt Keßler gegenüber "Der Betze Brennt" klar. Den Stein ins Rollen gebracht hatte am Sonntag der Kölner "Express". Demnach wollten die regionalen Investoren der "Saar-Pfalz-Invest GmbH", die 33 Prozent der Anteile besitzen, den Weltmeister von 2014 als Trainer anstelle von Antwerpen installieren.

Keßler zeigt sich irritiert: "Ich kann mir in keinster Weise erklären, wo diese Meldung im ‘Express’ herkam. Wir haben nie drüber geredet, auch nicht über andere Trainer. Das ist die Aufgabe des Geschäftsführers." Dieser legte in Person von Thomas Hengen am Mittwoch ausführlich da, wie der Entscheidungsprozess in den vergangenen Tagen abgelaufen ist und was die Beweggründe für die Trennung von Marco Antwerpen waren.

Keßler von Fuchs-Rücktritt "irritiert"

Über den Rücktritt von Fritz Fuchs aus Beirat und Aufsichtsrat zeigt sich Keßler unterdessen "überrascht" und "irritiert", da Fuchs ihn bereits im April über seinen Rücktritt zum 30. Juni informiert habe. Mit sofortiger Wirkung war Fuchs unter anderem deswegen zurückgetreten, weil Antwerpen sich gegenüber dem Beirat am Dienstag nicht verteidigen durfte.

Doch der Beiratsvorsitzende sagt: "Unser direkter Ansprechpartner als Beirat ist der Geschäftsführer. Man kann dessen Entscheidung nicht untergraben und sagen: 'Das machen wir anders, wir wollen das jetzt erstmal selbst mit dem Trainer ausdiskutieren.' Denn dann greift man ins operative Geschäft ein, und genau das wollen wir ja nach den früheren Erfahrungen beim FCK nicht." Der Beirat segnete den Trainerwechsel am Dienstag ohne Gegenstimme ab. Selbst Fuchs stimmte nicht dagegen, sondern enthielt sich lediglich.

 
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