Bericht: Insolvenzverfahren beim CFC vor Abschluss

Der Chemnitzer FC könnte schon bald einen Teil seiner Sorgen los sein. Wie die "Bild" berichtet, soll Insolvenzverwalter Klaus Siemon beim Insolvenzgericht in Chemnitz einen Insolvenzplan eingereicht haben. Geht alles gut, könnte das Insolvenzverfahren somit bereits in zwei Wochen abgeschlossen und der Verein wirtschaftlich wieder stabil sein. 

Abschluss in 14 Tagen?

Es gibt sie also doch noch: Die guten Nachrichten beim Chemnitzer FC. Wie die "Bild" am Donnerstag aus Gläubigerkreisen des Vereins erfahren haben will, soll Insolvenzverwalter Klaus Siemon nun einen Insolvenzplan beim Insolvenzgericht der Stadt eingereicht haben. Dieser könnte dafür sorgen, dass das Verfahren bereits in 14 Tagen abgeschlossen und der Verein somit zumindest seine wirtschaftlichen Sorgen zunächst einmal los ist.

Dafür muss das Gericht aber zunächst den Plan begutachten und bewerten, bevor die Gläubiger eine Einsicht bekommen. Sollte der Plan dann befürwortet werden, folgt nach nach einem gerichtlichen Entscheid noch ein Erörterungs- und Abstimmungstermin, danach wäre das Verfahren im besten Fall beendet.

Samstag gegen Jena

Es wäre ein wichtiger Schritt in die Zukunft beim CFC, der sich damit wenigstens einer Sorge entledigen könnte. Denn auch sportlich läuft es bei den Sachsen bisher alles andere als rund. Nach acht Spieltagen wartet Chemnitz immer noch auf den ersten Saisonsieg, steht mit nur drei Punkten auf dem vorletzten Platz und ist nach dem Abgang von David Bergner noch auf der Suche nach einem neuen Coach. Am kommenden Samstag (14 Uhr) sollte vor heimischen Publikum aber auch mit Interimstrainer Sreto Ristic gegen das ebenfalls noch sieglose Schlusslicht aus Jena der erste Dreier drin sein.

Außerhalb des Platzes müssen sich die Himmelblauen zudem auch noch mit dem ehemaligen Stürmer Daniel Frahn rumschlagen, mit dem es wohl im Dezember ein Wiedersehen vor Gericht geben wird.

 
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