Chemnitzer FC mit Patrick Glöckner wohl weitgehend einig

Die Trainersuche beim Chemnitzer FC scheint auf der Zielgeraden. Mit Patrick Glöckner soll nach "Bild"-Angaben weitgehend Einigkeit erzielt worden sein. Offen ist noch, wie es für Hospitant Christian Tiffert weitergeht.

Ristic gegen Jena erneut auf der Bank

Zwei Wochen ist der Rücktritt von David Bergner mittlerweile her, einen neuen Cheftrainer hat der Chemnitzer FC bisher nicht vorgestellt. Als Favorit gilt Patrick Glöckner, der in der vergangenen Saison bei Regionalligist Viktoria Köln an der Seitenlinie stand und einen Spieltag vor Saisonende gehen musste. Wie die "Bild" berichtet, sollen sich der 42-Jährige und die Verantwortlichen der GmbH über eine Zusammenarbeit weitgehend einig sein.

Da sich die Vertragsauflösung bei der Viktoria aber noch etwas hinzuziehen scheint (noch fehlen offenbar die nötigen Unterschriften), wird beim wichtigen Kellerduell gegen den FC Carl Zeiss Jena (Samstag, 14 Uhr) erneut Interimstrainer Sreto Ristic an der Seitenlinie stehen. Dann allerdings zum letzten Mal, denn gemäß der DFB-Statuten darf ein Verein maximal 15 Werktage von einem Trainer ohne Fußballlehrer-Lizenz betreut werden. Spätestens bis zum 25. September muss somit ein neuer Trainer gefunden sein. Anschließend soll Ristic, der die A-Lizenz besitzt, wieder als Co-Trainer fungieren.

Bleibt Tiffert dauerhaft?

Wie es mit Christian Tiffert weitergeht, ist derweil noch offen. Der 37-jährige Ex-Profi hospitiert seit Ende Juli beim CFC und wurde zuletzt verstärkt in die Trainingsarbeit eingebunden. "Er genießt bei den Spielern wegen seiner Erfahrung, wegen seiner Ansprache und wegen seines Auftretens ein hohes Ansehen", sagt Chefscout Kevin Meinhardt in der "Bild" über Tiffert. Durchaus möglich, dass der 37-Jährige künftig dauerhaft zum Trainerteam gehören wird. Die letzte Entscheidung darüber trifft der neue Cheftrainer, der wohl erst in der kommenden Woche vorgestellt wird.

   
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