Landespokal: Würzburg scheitert dramatisch in Aubstadt
Landespokal-Aus für die Würzburger Kickers! Bei Regionalligist Aubstadt zeigte das Team von Michael Schiele zwar über weite Strecken der Begegnung die etwas reifere Spielanlage, gab aber in der Schlussviertelstunde noch einen 2:1-Vorsprung aus der Hand.
Kastanaras trifft doppelt
Für die Würzburger Kickers eröffnete sich mit dem Spiel bei Regionalligist TSV Aubstadt die Möglichkeit, nach der 1:2-Niederlage beim SC Verl, nun doch noch mit einem positiven Erlebnis in die Länderspielpause zu gehen. Trainer Michael Schiele wechselte seine Elf aber auf gleich neun Positionen durch und gab gleich mehreren zuletzt nicht allzu häufig berücksichtigen Akteuren die Chance auf Spielpraxis. Einzig Meisel und de Medina verbleiben in der Anfangsformation.
Die dankten es ihrem Coach mit einer starken Anfangsphase, in der Kastanaras die Gäste nach einer Ecke in Führung brachte (19.). Der Neuzugang vom FC Augsburg schlug im ersten Durchgang auch gleich noch ein weiteres Mal zu (43.), nachdem Aubstadt durch Hüttl (38.) zwischenzeitlich zum Ausgleich gekommen war.
Aubstadt schockt die Kickers spät
Der zweite Spielabschnitt verlief zunächst ein wenig verhaltener, die Kickers waren auf der Suche nach den Lücken in der Defensive der Hausherren. Nischalke hatte sie schließlich vermeintlich gefunden, scheiterte mit einem Abschluss aber an Torhüter Hoffmann (53.) – ebenso wie Hemmerich ein wenig später (68.). In der Schlussphase warf Aubstadt dann nochmal alles nach vorne und sorgte damit für Drama pur.
Erst profitierte Sturm von einem Ballverlust des Doppeltorschützen Kastanaras, blieb vor Keeper Hipper nervenstark und schob zum 2:2 ein (80.). Und nur drei Minuten später stand Fischer bei einer Ecke am zweiten Pfosten genau richtig, stocherte den Ball zur erstmaligen Führung des Außenseiters über die Linie (83.) und sorgte für großen Jubel der heimischen Fans unter den insgesamt 707 Zuschauern. Würzburg hatte keine Antwort mehr parat und muss daher im Viertelfinale die Segel streichen. Um sich nun noch für den DFB-Pokal zu qualifizieren, müsste der FWK am Saisonende schon mindestens Vierter werden.