SVW testet neues Zugangskonzept im Carl-Benz-Stadion
Der SV Waldhof Mannheim will die Sicherheit im Carl-Benz-Stadion verbessern. Beim Heimspiel gegen Fortuna Köln (Samstag, 14 Uhr) kommt erstmals ein neues Zugangskonzept zum Einsatz. Die Partie dient dem Klub als Testlauf, nachdem in den vergangenen Wochen "intensiv" am Konzept gearbeitet worden war.
Zehn neue Drehkreuze
Anlass waren die Vorfälle im DFB-Pokalderby gegen den 1. FC Kaiserslautern am 21. August, die zu einem Zuschauer-Teilausschluss gegen Hoffenheim II und einer Geldstrafe in Höhe von 100.000 Euro führten. Daraus konnten die Buwe bis zu 40.000 Euro in gewaltpräventive Maßnahmen investieren. Der Klub prüfte daraufhin die bestehende Einlasssituation und leitete bauliche Maßnahmen ein. Ziel sei es, die Sicherheit an den Eingängen nachhaltig zu erhöhen und zugleich einen geordneten, möglichst reibungslosen Einlass für alle Besucher zu gewährleisten, heißt es.
Kern des Konzepts sind moderne Drehkreuzanlagen mit elektronischen Ticketscannern. Zunächst sind zehn Anlagen geplant, die auf den Haupteingang und den Zugang zur Otto-Siffling-Tribüne verteilt werden. Der Verein erhofft sich davon eine bessere Steuerung und Kontrolle des Zutritts und langfristig schnellere Abläufe.
Auch Gästefans betroffen
Für Gästefans ändert sich ebenfalls etwas. Auf der Westtribüne sollen zeitnah drei überdachte Vereinzelungsanlagen installiert werden. Sie bekommen ebenfalls moderne Ticketscanner und sollen einen kontrollierten, strukturierten Zugang zum Gästeblock ermöglichen.
Mit der schrittweisen Umsetzung investiert Waldhof nach eigener Aussage in die Sicherheitsinfrastruktur des Stadions. Neben der Sicherheit der Besucher gehe es auch darum, die organisatorischen Abläufe an Spieltagen weiterzuentwickeln.