Landespokal: Meppen, Aachen und Fortuna Köln in der nächsten Runde

Mit dem SV Meppen (1:0 gegen den HSC Hannover), Alemannia Aachen (7:0 beim FC Rheinsüd Köln) und Fortuna Köln (3:1 bei Eintracht Hohkeppel) haben am Samstag drei Drittligisten den Einzug in die nächste Landespokal-Runde geschafft.

SV Meppen 1:0 HSC Hannover

Drei Wechsel nahm Trainer Lucas Beniermann gegenüber dem 2:0 gegen Großaspach in der vergangenen Woche vor, unter anderem rückte Oberbeck für Pünt in den Kasten. Der SVM gab von Anfang an den Ton an, erspielte sich früh erste Chancen und belohnte sich nach 19 Minuten mit dem 1:0. Über Domröse fand der Ball den Weg zu Akono, der per Hacke traf. Zehir (22.), Nadj (42.) und Deters (45.) verpassten anschließend den zweiten Meppener Treffer, sodass es nur mit einer knappen Führung in die Pause ging.

Auch nach dem Seitenwechsel drängten die Meppener auf das 2:0, das Engelmann in Minute 53 nur knapp verpasste. Danach flachte die Partie ab, was dem HSC in die Karten spielte. Der Viertligist traute sich nun etwas mehr und kam dem Ausgleich vor allem in der Schlussphase immer näher. Der SVM hielt aber Stand, rettete den knappen Sieg über die Zeit und steht nun bereits im Halbfinale des Landespokals.

FC Rheinsüd Köln 0:7 Alemannia Aachen

Mit einigen personellen Veränderungen – unter anderem stand Riemann anstelle von Baji im Tor – ging die Alemannia in das Duell mit dem Bezirksligisten, der sich über die Fairplay-Wertung für den Landespokal qualifiziert hatte. Und es dauerte nicht lange, ehe die Aachener das erste Mal jubeln durften. Ein Eigentor der Hausherren von Eschenbach war es, das bereits nach fünf Minuten das 1:0 für den Favoriten bedeutete. Der TSV drückte danach auf das 2:0, was nach 19 Minuten auch fallen sollte. Bitumazala war nach einem Konter zur Stelle. Anschließend verpassten Köster (28. / 40.), Ermolaev (35.) und Scepanik (43.) das 3:0.

Dieses fiel dann zu Beginn der zweiten Halbzeit, als Wäschenbach aus knapp 20 Metern abzog (52.). Es war die Vorentscheidung der Partie, in der zwei Zeigerumdrehungen später endgültig alles klar war. Per Lupfer erhöhte Bitumazala auf 4:0. Damit hatte der 23-Jährige aber noch nicht genug: Binnen fünf Minuten (69. / 74.) legte Bitumazala noch zwei weitere Treffer nach. Für den 7:0-Endstand sorgte Wiebe in Minute 88. Damit steht die Alemannia in der zweiten Runde, sorgt sich allerdings um Kapitän Mika Hanraths, der noch in der ersten Hälfte verletzt vom Platz musste.

Eintracht Hohkeppel 1:3 Fortuna Köln

Beim Mittelrheinligisten begann die Fortuna forsch und ging nach 18 Minuten durch Al Ghaddioui in Führung, der einen Abstauber im Tor unterbrachte. Es hätten bis zur Pause noch weitere Treffer fallen können, allerdings zeigten sich die Kölner beim Torabschluss oft zu unpräzise. Daher blieb es beim knappen 1:0 nach 45 Minuten.

Direkt zu Beginn des zweiten Durchgangs mussten die Südstädter dann den Ausgleich hinnehmen, nachdem sie einen Angriff über die linke Seite nicht geklärt bekamen (50.). Die Mannschaft von Trainer Matthias Mink wackelte nun, fiel aber nicht. Per Kopfball-Doppelschlag (68. / 70.) brachte Al Ghaddioui die Fortuna wieder in Führung und auf die Siegerstraße. Damit stehen die Kölner in die Runde 2.

   

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