Sechster Sieg in Folge? VfL Osnabrück will sich weiter absetzen

An der Tabellenspitze konnte sich der VfL Osnabrück zuletzt ein wenig absetzen. Gelingt der sechste Sieg in Folge? Am Sonntag (13:30 Uhr) sind die Lila-Weißen bei der TSG 1899 Hoffenheim II gefordert.

"Gut darauf vorbereiten"

Mit 58 Punkten hat sich Osnabrück an die Tabellenspitze gesetzt – fünf Zähler vor Platz 2, aber auch schon sechs Punkte vor dem Relegationsplatz. Lila-Weiß hat einen Favoritenstatus. "Es war eine sehr reife Leistung meiner Mannschaft", fand Timo Schultz nach dem 4:1-Sieg gegen Mannheim, der schon der fünfte Erfolg in Serie war. Aber darauf wollte sich der Cheftrainer nicht ausruhen. Vor der Länderspielpause steht das nächste Spiel gegen eine U23-Mannschaft an.

"Das ist eine sehr spielstarke Mannschaft, obwohl sie in der Rückrudne nicht mehr so gut gepunktet haben, wie in der Hinrunde", so Schultz. Die Erinnerungen an Hoffenheim II waren beim VfL jedenfalls noch sehr präsent, denn die jungen Sinheimer fügten Osnabrück eine 0:4-Pleite an der Bremer Brücke zu. "Es macht immer Spaß, gegen eine Zweitvertretung zu spielen. Gerade dann, wenn sie so mutig auftreten und dementsprechend müssen wir uns gut darauf vorbereiten", fand Schultz.

Fabinski und Jacobsen fallen aus

Die Leistung von Hoffenheim II wollte der VfL-Coach nämlich nicht schmälern. "Als gegnerische Trainer habe ich das im Hinspiel natürlich nicht ganz so gerne gesehen, aber es hat schon Spaß gemacht, ihnen zuzugucken. Wenn man gesehen hat, wie sich da einige Spieler auf dem Platz bewegt haben", schwärmte Schultz von der Veranlagung, die die U23-Mannschaften naturgemäß mitbringen. "Da sind einfach Spieler, die in der Mannschaft erwachsen werden, die jetzt einfach auch in den Herrenbetrieb reinmussten."

Beispielsweise Ayoube Amaimouni-Echghouyab, der im Hinspiel noch ein Tor und eine Vorlage gegen Osnabrück beisteuerte. Er kickt inzwischen für Eintracht Frankfurt und konnte schon erste Tore in der Bundesliga feiern. "Dementsprechend kommen jetzt bei Hoffenheim II die nächsten Jungs nach, über die wir in zwei Jahren vielleicht genauso reden", so Schultz. Letzten Endes vertraute der Cheftrainer aber auch auf die Qualität seiner eigenen Mannschaft, denn die ist genauso vorhanden. "Wir müssen gucken, dass wir ihnen ihre Stärken nehmen. Dann haben wir schon viel gewonnen", fasste der VfL-Coach zusammen. Auf Robin Fabinski (Knieverletzung) und Bjarke Jacobsen (Gelbsperre) muss er dabei verzichten.

   

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