13. September 2017 um 08:54 Uhr

Hansa-Kapitän Bischoff nach Rot-Sperre heiß auf Comeback

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© Fotostand

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Am vierten Spieltag sah Amaury Bischoff nach einer Tätlichkeit im Spiel gegen Meppen die rote Karte. Die Folge: Rostocks Kapitän wurde für drei Spiele gesperrt. Nach sechs Wochen Zwangspause ist der 30-Jährige am Samstag nun wieder spielberechtigt und will gegen Bremen unbedingt den ersten Heimsieg feiern. 

Dotchev: "Ich freue mich, dass er zurückkommt"

Für Bischoff waren die letzten Wochen nicht einfach: "Die Zeit war schwer zu überstehen, war richtig lang für mich. Trainieren ohne Spiel – da muss man mental stark sein, trotzdem versuchen, immer Gas zu geben, um dranzubleiben. Da kann man schon etwas den Rhythmus verlieren", so der Elsässer gegenüber der "Bild". Während Bischoffs Abwesenheit haben Youngster Bryan Henning und Stefan Wannenwetsch die Lücke im Mittelfeld gefüllt. Doch wahrscheinlich ist, dass der Kapitän am Samstag direkt wieder in der Startelf steht. Denn angesprochen auf Bischoffs baldige Rückkehr sagte Trainer Dotchev nach der Niederlage gegen Magdeburg: "Ich freue mich, dass er zurückkommt. So einen Spieler hätte ich gebraucht, der Impulse nach vorne gibt. Das hat gefehlt."

Gegen Werders Zweitvertretung will Bischoff am Samstag den ersten Heimsieg einfahren, um den Anschluss an die Spitzengruppe nicht zu verlieren. "Das ist auf jeden Fall machbar. Damit können wir ein Zeichen setzen, in erster Linie für uns. Wir wissen, dass wir das Potential haben, aber das muss man auch durch Ergebnisse sehen. Ein Sieg muss her", so der Mittelfeldregisseur gegenüber der "Bild".

 

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  • Michael Roxermann

    Man kann nur hoffen, dass der Wüterich daraus gelernt hat und in Zukunft darauf verzichtet seine Gegenspieler auf derart gefährliche und rücksichtslose Weise zu attackieren. Zweifel bleiben jedoch wenn man sich erinnert wie uneinsichtig sowohl Bischof als auch der Trainier (alias die beleidigte Pressekonferenz-Leberwurst) sich nach der Entscheidung gezeigt haben.

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