Würzburg im Aufschwung: "Da ist noch einiges möglich"

Die Null konnten die Kickers aus Würzburg bislang zwar noch nicht halten, mit zwei Siegen in Folge konnte sich der FWK dafür aber aus der Krise herausschießen. Nun scheint das Team von Trainer Michael Schiele in Fahrt zu kommen, was der Fußballlehrer auch in Magdeburg fortsetzen will.

"Haben den Gegner überrannt"

Mit 17 Toren und 24 Gegentoren liest sich die bisherige Statistik der Würzburger Kickers jedenfalls nicht so, als seien Spiele mit der Beteilung des FWK nicht von Langeweile geprägt. Dass die Null allerdings hinten nicht immer stehen muss, um erfolgreich zu sein, bewiesen die Unterfranken in den letzten beiden Wochen: Gegen Meppen und Mannheim setzten sich die Würzburger mit 3:2 und 2:1 durch – nun soll der Aufschwung auch in Magdeburg mitgenommen werden.

"Wir haben letzte Woche über 90 Minuten ein gutes Spiel gemacht, in der zweiten Hälfte sogar ein sehr gutes", bestätigte FWK-Coach Michael Schiele gegenüber dem Vereins-TV, in dem der Coach auch die Ziele für die Auswärtsfahrt in die MDCC-Arena vorstellte. Nämlich an die Leistung aus der Meppen-Partie anzuknüpfen: "Da haben wir den Gegner überrannt. Wenn wir wieder alles auf den Platz bekommen, was wir haben wollen, was wir vorgeben, was wir voraussetzen, dann ist noch einiges möglich."

Verstappen fraglich

Dass das in Magdeburg eine große Aufgabe werden würde, war dem 41-Jährigen bewusst. Die Stimmung im Stadion ist immerhin bekannt: "Dann kommt die Wucht von der Tribüne herunter. Darauf muss man sich einlassen, das muss einen aber auch pushen." Außerdem warnt der Coach vor der individuellen Qualität des Gegners, die insbesondere Christian Beck betrifft. "Beck ist immer noch da, der kann immer noch Tore machen. Auch wenn er ein bisschen älter geworden ist, steht der da, wo er stehen muss und da muss man höllisch aufpassen", sprach Schiele über den Stürmer, der in neun Spielen bereits fünfmal traf.

Die ohnehin schon wenig aufreizende Gegentor-Statistik soll durch Beck möglichst nicht verschlechtert werden. Mit Robert Herrmann hat sich beim FWK ein Offensivspieler als Linksverteidiger festgesetzt, der auch für das Verhindern von Becks Toren verantwortlich sein wird. Aber: "Ich kann die Linie lang marschieren. Das heißt nicht, dass ich nur defensive Aufgaben habe", erklärte der Betroffene selbst. Für Herrmann jedenfalls kommt die Partie in Magdeburg gelegen: "Es ist ein guter Zeitpunkt nach zwei Siegen, nach Magdeburg zu fahren."

Hinter Dave Gnaase und Eric Verstappen (Hüftprellung) stehen derweil noch Fragezeichen, wie Trainer Schiele mit Blessuren unter der Woche begründete. Ob sie am Freitag spielen können, ist demnach noch offen. Falls Verstappen ausfallen sollte, würde wohl Vincent Müller, der auch im Landespokal zwischen den Pfosten stand, spielen.

   
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