"Wir sind ein Team": Drittligisten setzen Zeichen gegen Rassismus

Mit einer gemeinsamen Aktion setzen die 20 Drittligisten zusammen mit dem DFB ein Zeichen gegen Rassismus.

Video veröffentlicht

In einem 30-sekündigen Video unter dem Titel "Wir sind ein Team" sind mehrere Spieler zu sehen, die sich gegen Rassismus, Hass und Diskriminierung sowie für Toleranz, Akzeptanz und Respekt positionieren. Bunt gemischt und zusammen stark – das ist Botschaft.

"Hass, Hetze und Rassismus dürfen im Fußball keinen Platz haben", so Günter Distelrath, der zuständige DFB-Vizepräsident für Integration: "Deshalb ist es ein starkes und wichtiges Zeichen, dass die 3. Liga klar gemeinsam Stellung bezieht – auch mit Blick auf die rassistischen Anfeindungen gegen Türkgücü München. Wer Fußball liebt, kann und darf nicht wegschauen, wenn Menschen aufgrund ihrer Herkunft, Kultur oder Religion diskriminiert werden. Wir müssen gemeinsam aufstehen, nicht nur um Tore zu bejubeln."

FSV und FCM distanzieren sich von Banner

Erst vor zwei Wochen war Türkgücüs Yi-Young Park beim Spiel in Mannheim offenbar rassistisch beleidigt worden. Zuletzt tauchten zudem Fotos der rechtsextremistischen Kleinpartei "Der III. Weg" auf, die Vermummte vor den Stadien des FSV Zwickau und des 1. FC Magdeburg zeigten. Dabei wurde jeweils ein Banner mit der Aufschrift "Türkgücü München nicht willkommen" hochgehalten. Der FSV Zwickau hatte sich umgehend davon distanziert und heißt den Aufsteiger ausdrücklich willkommen.

Auch der FCM "distanziert sich auf das Schärfste" von dem Banner und erklärte: "Die FCM-Familie steht für Offenheit, Toleranz und Vielfalt und steht gemeinsam entschlossen gegen jede Form von Rassismus, Hass und Diskriminierung ein." Am Freitagabend kommt es zum Aufeinandertreffen beider Klubs. 

Das Video zur Anti-Rassismus-Aktion:

   
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