Die Viertligisten im Check: Wer steigt in die 3. Liga auf?

Mit Ausnahme der Regionalliga Bayern, die am kommenden Wochenende bereits den vierten Spieltag beginnt, starten in spätestens zwei Wochen auch die anderen Staffeln wieder mit dem Spielbetrieb. liga3-online.de wirft einen Blick auf die Regionalligen und versucht, im sehr ausgeglichenen Teilnehmerfeld, die Mannschaften hervorzuheben, die sich in der Relegation um einen der drei begehrten Plätze in Liga drei duellieren könnten.

 Regionalliga Nord

Nach dem Aufstieg der Kieler müsste logischerweise der TSV Havelse große Chancen haben, dieses Jahr um Platz eins zu spielen. Doch nach dem Verlust von Trainer und zweier Spieler an den SC Paderborn wird es für die Niedersachsen schwer werden. Deshalb scheint es auf dem ersten Blick so, als würden die zweiten Mannschaften aus Wolfsburg, Hamburg, Hannover und Bremen die größten Chancen haben, den Sprung in Liga drei zu schaffen. Am Ende könnte sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen ergeben.

 Regionalliga Nordost

Nachdem RB Leipzig in der vergangenen Saison der Aufstieg geglückt ist, rechnen sich in der kommenden Saison einige Mannschaften aus, es ihnen gleichzutun. Der größte Favorit ist sicherlich der FC Carl Zeiss Jena. Zwar gab es schon vor Saisonbeginn Probleme, nachdem die Flutlichtmasten als einsturzgefährdet eingestuft und entfernt werden mussten, doch der Kader der Saalestädter hat auf jeden Fall das Format, um aufzusteigen. Einige Leistungsträger konnten gehalten werden und sollen die mit vielen Eigengewächsen verstärkte Truppe wieder in Liga 3 führen, so der Plan von Trainer Petrik Sander. Doch auch die Mannschaften aus Magdeburg und Zwickau dürfen nicht vergessen werden, die auch ihrerseits eine gute Saison spielen wollen.

 Regionalliga West

Es ist schwierig, einen Aufstiegsfavoriten in der Regionalliga West, vielleicht der Staffel mit dem breitesten Spitzenfeld, zu ermitteln. Vor allem der finanziell starke Verein Viktoria Köln mit Neutrainer Pele Wollitz möchte eine gute Runde spielen. Auch Rot-Weiß Essen und Fortuna Köln werden ein Wörtchen mitreden, wenn es darum geht, in den Profifußball aufzusteigen. Ob die Sportfreunde Lotte die Abgänge vieler Leistungsträger kompensieren können, bleibt abzuwarten. Genauso spannend wird es sein, zu beobachten, wie sich der Absteiger aus Aachen, der sicherlich wieder auf einen starken Rückhalt durch die Fans hoffen kann, mit einer komplett neuen Mannschaft schlägt.

 Regionalliga Bayern

Als einzige Staffel haben die Bayern bereits die Saison begonnen und schon bis zu drei Spiele absolviert. Das Problem vieler Mannschaften, die um den Aufstieg mitspielen können, ist die Lizenz. Letztes Jahr beantragten die ersten drei Mannschaften keine Lizenz, da ein Aufstieg in Liga 3 einen zu hohen finanziellen Aufwand bedeuten würde. Dies ist das Problem vieler kleiner Vereine der Regionalliga Bayern. So wird die Entscheidung am Ende wohl unter den beiden Zweitvertretungen aus München fallen. 1860 München II scheiterte letztes Jahr erst in der Relegation an der SV Elversberg. Und die Zweitvertretung des deutschen Rekordmeisters muss man immer auf der Rechnung haben. Vielleicht verstärken immer mal wieder Spieler aus der ersten Mannschaft das junge Team.

 Regionalliga Südwest

Aufgrund der hohen Anzahl an Mannschaften im Verband stellt die Regionalliga Südwest zwei Teams, die in der Relegation um den Aufstieg kämpfen können. Nachdem es der SV Elversberg im Sommer gelang, wird Hessen Kassel dieses Jahr als der große Favorit gehandelt. Auch die SG Sonnenhof Großaspach möchte versuchen, den vierten Platz der letzten Spielzeit weiter zu verbessern und muss mit zu den Aufstiegskandidaten gezählt werden. Außenseiterchancen haben Wormatia Worms, Eintracht Trier, Waldhof Mannheim und eventuell auch die TuS aus Koblenz. Die Möglichkeiten des Absteigers aus Offenbach lassen sich nach der finanziellen Neuaufstellung nur schwer einschätzen.

   

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