Vierte Niederlage in Folge: Wiesbaden geht die Puste aus

Noch vor fünf Spieltagen spielte der SV Wehen Wiesbaden mit um die direkten Aufstiegsplätze, nach der 0:2-Niederlage in Rostock, es war bereits die vierte in Folge, müssen die Hessen im Kampf um die Relegation auf die Ergebnisse des KSC schauen.

Wiesbaden in der Formkrise 

Seit fünf Spielen konnte der SVWW keinen Dreier mehr einfahren, in vier dieser Partien erzielte die Mannschaft überhaupt kein Tor: Die zweitstärkste Offensive der Liga steckt zur Unzeit tief in der Formkrise. Auch gegen Rostock war Wiesbaden, gerade in der ersten halben Stunde, die tonangebende Mannschaft. Das Team von Rüdiger Rehm kam auch ohne Toptorjäger Schäffler immer wieder zu Abschlüssen, doch sowohl Brandstetter, Andrist als auch Mrowca konnten ihre Farben nicht in Führung bringen. Auf der anderen Seite machte Hansa es besser: Nachdem Holthaus eine hundertprozentige Chance vergab, lieferte er drei Minuten später den Assist zum 1:0 durch Pascal Breier.

Bitter, wie Trainer Rehm nach der Partie zugab: "Ich glaube, dass wir eine Hälfte gespielt haben, die fast nicht besser geht – außer, du machst zwei oder drei Tore. Die haben wir nicht gemacht." Auch Abwehrspieler Sascha Mockenhaupt kritisierte nach dem Spiel die Chancenauswertung. "Wir rennen wieder einem Gegentor hinterher. Wir haben es oft gedreht diese Saison, aber in der Summe müssen wir uns am Anfang belohnen.“

SVWW macht das Spiel, Hansa die Tore

Nach dem Seitenwechsel zeigte sich ein ähnliches Bild: "Meine Mannschaft hat auch in der zweiten Hälfte immer wieder Druck aufgebaut, versucht irgendwo die Lücken zu finden. Aber Hansa hat im eigenen Sechzehner sehr gut verteidigt und irgendwo auch das Quäntchen Glück gehabt“, urteilte Rehm. Erneut machte Wiesbaden das Spiel, doch wieder klingelte es im eigenen Kasten. Nach schöner Vorarbeit über Breier und Scherff schoss Wannenwetsch aus kurzer Distanz ein.

Das 0:2 bedeutet eine weitere bittere Niederlage für Wiesbaden, doch den Kampf um Platz drei will die Mannschaft noch nicht aufgeben: "Es ist ja nicht so, dass wir ein Katastrophenspiel geliefert haben. Es fehlte uns einfach das letzte bisschen, um uns da wieder rauszuziehen“, so Mockenhaupt: "Ich hoffe, dass wir die letzten Spiele erfolgreich gestalten. Und dann müssen wir leider auf den anderen Platz schauen." Auf diesem anderen Platz trifft der KSC am Montag auf Zwickau. Mit einem Sieg könnten die Karlsruher den SVWW auf drei Punkte distanzieren.

   
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