Vier Gründe, warum Magdeburg in Rostock gewinnt

Ausverkauftes Stadion, Spitzenspiel und jede Menge Prestige: Das Ost-Duell zwischen Hansa Rostock und dem 1. FC Magdeburg ist das Duell der 3. Liga. liga3-online.de nennt vier Gründe, warum der FCM am Samstag als Sieger vom Platz gehen wird.

Grund 1: Magdeburger Serientäter

Die Hinrunde hat eines gezeigt: Wenn die Mannschaft an Erfolgen erst einmal Blut geleckt hat, dann lässt sie so leicht vom Punkten nicht mehr ab. Sechs, vier und fünf Siege am Stück holte die Härtel-Elf an den ersten 20 Spieltagen. Mit den jeweiligen 3:1-Erfolgen über Münster und Bremen kam der schwerfällig aus der Winterpause gestartete Zug des FCM langsam ins Rollen. Das dringend vermisste Selbstvertrauen erarbeitete sich das Team mit nicht immer schnörkellosem, aber effizientem Fußball.

Grund 2: Variabilität in der Offensive

Der Angriffsmaschinerie um Michel Niemeyer, Christian Beck und Julius Düker schien zuletzt ein wenig die Kraft zu fehlen. Vor Weihnachten wirbelten sie die gegnerischen Abwehrreihen durcheinander, nun mussten sie die Konstanz im Zusammenspiel erst wieder finden. Aus Magdeburger Sicht ist es diesbezüglich geradezu ein Glücksgriff, dass zuletzt Tobias Schwede und Philipp Türpitz sich mit Erfolgserlebnissen belohnen konnten. Gerade Schwede war an fünf der letzten sechs Treffer beteiligt und spielte sich aus der Formkrise. Zudem trug sich in Bremen mit Nils Butzen Torschütze Nummer 14 in die Torjäger-Liste ein. Die blau-weißen Fans träumten angesichts der Unberechenbarkeit vor dem gegnerischen Kasten schon von höheren Zielen. Schließlich erzielte der Rechtsverteidiger seine letzten beiden und einzigen Tore für den 1. FCM in der Aufstiegssaison 2014/15.

Grund 3: Neue Comeback-Qualitäten

Wenn ein Spiel auf des Messers Schneide steht, oder die Blau-Weißen gar zurückliegen, ist es nicht unbedingt die große Stärke der Härtel-Schützlinge in der letzten Viertelstunde des Spiels noch einmal den Turbo zu zünden. Schließlich gelten immer noch die Anfangsminuten als Domäne der Magdeburger, in denen der Cheftrainer seine Kicker zu aggressivem Pressing ermuntert. Dies behalten die Elbestädter auch bei, dennoch sah man zuletzt zwei Eigenschaften, die man beim FCM lange nicht mehr vermutet hatte. Zunächst drehte die Mannschaft beim 3:1-Sieg gegen Münster erstmals einen Rückstand in dieser Saison. Ein Umstand, der spektakulärer daher kommt als er wirklich ist, schließlich lagen die Blau-Weißen verhältnismäßig selten hinten. Die beiden späten Tore in Bremen waren trotzdem ein Überraschungsmoment, gelang es den Sachsen-Anhaltern doch zuvor erst zweimal, ein auf eine Punkteteilung deutendes Spiel in der Schlussviertelstunde noch zum Dreier zu führen.

Grund 4: Die Tabellenkonstellation

Für den F.C. Hansa Rostock steht beim kommenden Spiel auf dem Prüfstand, ob man noch einmal Tuchfühlung mit den beiden Spitzenteams aus Magdeburg und Paderborn wird aufnehmen können, oder man sich mit Wiesbaden, Karlsruhe und Köln um den Relegationsplatz balgt. Kurzum: Die Rostocker benötigen den Sieg dringender als die Magdeburger, denen ein Remis an der Ostseeküste nicht unbedingt weh tun dürfte. Die offensivere Grundordnung der Dotchev-Elf, die zudem als Heimelf das Ruder an sich reißen wird, sollte den schnellen Außenspielern des FCM bei Kontersituationen entgegenkommen.

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