Vier Gründe, warum Dynamo das Topspiel gegen Hansa gewinnt

Am Sonntag kommt es zum Ligagipfel: Tabellenführer Dynamo Dresden empfängt Verfolger Hansa Rostock. Mit einem Sieg können beide Teams einen weiteren großen Schritt Richtung Aufstieg machen. liga3-online.de zeigt, welche vier Gründe für einen Erfolg der Sachsen sprechen.

Grund 1: Heimbilanz

Im heimischen Stadion kassierte Dynamo in 14 Spielen erst eine Niederlage. Nur der FC Ingolstadt kann da mithalten. Ganze 31 Punkte sammelte das Team von Coach Markus Kauczinski im Rudolf-Harbig-Stadion. Die letzte Liga-Pleite zu Hause datiert vom 20. Oktober gegen den FSV Zwickau (1:2). Seitdem blieben die Sachsen in elf Partien ungeschlagen und fuhren dabei acht Siege ein.

Grund 2: Stark gegen Spitzenteams

Wenn es zum Kräftemessen mit anderen Top-Teams kommt, waren die Schwarz-Gelben zuletzt in guter Form. Nach einem klaren 4:0-Erfolg gegen den FC Ingolstadt, der damals ebenfalls als Tabellenzweiter nach Dresden gekommen war, wurde zuletzt auch der SV Wehen Wiesbaden im Rudolf-Harbig-Stadion mit 1:0 besiegt. Zu Saisonbeginn setzten sich die Sachsen zudem mit 4:1 im DFB-Pokal gegen den Hamburger SV durch und gewannen auch das Hinspiel gegen Hansa Rostock klar (3:1).

Grund 3: Starke Abwehr und Offensive

Erst 24 Gegentore musste Keeper Kevin Broll hinnehmen. So wenige Treffer kassierte keine andere Mannschaft der 3. Liga. Auch zwölf Spiele ohne Gegentreffer stellen einen Liga-Bestwert dar. Wie gut die Dynamo-Defensive drauf ist, zeigt der Blick auf die Statistik der vergangenen Spiele. In den vergangenen acht Duellen war der Gegner lediglich viermal erfolgreich. Zudem stellen die Dresdner mit 51 eigenen Toren den zweitbesten Angriff der Liga. Hansa kommt "nur" auf 44 Tore.

Grund 4: Historische Bilanz

Laut "fussballdaten.de" gab es das Duell der beiden Teams bereits 63 Mal – sowohl in der DDR-Oberliga, als auch von der Bundesliga bis in die 3. Liga standen sich die Traditionsvereine bereits gegenüber. Schon 26 dieser Duelle konnte Dynamo für sich entscheiden, Hansa hingegen gewann lediglich 16. Die übrigen 21 Partien endeten Unentschieden. Die Historie spricht also für die Sachsen. In der 3. Liga ist die Angelegenheit noch klarer: Vier Dynamo-Siegen steht nach sieben Partien nur einer der Hanseaten gegenüber. Auch das Hinspiel konnte die SGD mit 3:1 gewinnen.

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