VfB Oldenburg geht ohne feste Nummer 1 in die Saison

Direkt mit dem Derby gegen den SV Meppen startet der VfB Oldenburg in das Abenteuer 3. Liga. Wer am Nachmittag im Tor stehen wird, ist noch offen. Eine feste Nummer 1 wird es nicht geben.

Fossi ruft Konkurrenzkampf aus

Pelle Boevink, der mit starken Leistungen großen Anteil am Aufstieg hatte, oder Sebastian Mielitz, der für Werder Bremen 62 Bundesliga-Spiele bestritten hat? Wer beim VfB Oldenburg im Kasten stehen wird, ist völlig offen. Klar ist nur: "Ich habe keine klare Nummer eins", sagt Trainer Dario Fossi in der "Nordwest-Zeitung". "Das habe ich schon immer so gemacht, wenn zwei nahezu gleichwertige Torhüter im Kader sind. Sie wird es auch in der 3. Liga nicht geben." Beide Keeper sollen unter der Woche die Chance erhalten, sich für den Platz im Kasten zu empfehlen.

"Ich möchte, dass die Torhüter das annehmen und sich gegenseitig pushen. Ich verspreche ihnen, dass sie dann ihre Einsätze bekommen, insofern sie an sich arbeiten", betont Fossi und kündigt an: "Ich werde nach dem Gegner und nach unserem Gefühl im Trainerteam aufstellen. Jetzt haben wir einen Konkurrenzkampf, über den ich mich als Trainer nur freuen kann."

Bleibt Boevink oder geht er?

Ob Boevink in Zukunft aber überhaupt noch für den VfB spielen wird, ist ungewiss. Mindestens ein höherklassiger Verein soll ein Angebot für den Niederländer abgegeben haben. Zuletzt war vor allem Zweitligist SC Paderborn ein Interesse nachgesagt worden. Fossi stellt aber klar: "Wir hoffen alle, dass Pelle bleibt. Keiner von uns will, dass er geht." Als sich die Chance ergeben habe, Mielitz zu verpflichtet, habe der VfB zuschlagen müssen. "Wir haben das Wagnis genommen, Sebastian zu holen, um uns abzusichern, falls Pelle geht." Bleibt er, wird es ein harter Konkurrenzkampf um den Stammplatz im Tor.

   

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