Starostzik will den Halleschen FC im Winter verlassen

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Nachdem Hendrik Starostzik als einziger Spieler des Halleschen FC in keiner Partie der bisherigen Saison zum Kader gehörte, will der 27-Jährige die Saalestädter noch in der Winterpause verlassen. Die Suche nach einem neuen Verein läuft.

Loser Kontakt zu Drittligisten

Neun Monate ist es her, dass Starostzik beim Landespokal-Spiel gegen den 1. FC Magdeburg im März 2018 auf dem Platz stand – seitdem ist er ohne Einsatz. Sein letztes Liga-Spiel liegt sogar schon über ein Jahr zurück und datiert von November 2017. Da verwundert es nicht, dass Starostzik noch in dieser Transferperiode weg will. In der "Bild" erklärt Berater Mustafa Tor: "Noch ein halbes Jahr auf der Bank zu sitzen, hilft nicht weiter. Er ist fit, möchte eine neue Herausforderung." Dafür würde der 27-Jährige laut Tor auch Gehaltsabstriche in Kauf nehmen: "Wenn sich etwas ergibt, werden wir uns damit beschäftigen."

Nach Angaben der Zeitung soll loser Kontakt zu einigen Drittligisten bestehen. Zuletzt wurde Starostzik mit dem FC Carl Zeiss Jena in Verbindung gebracht, allerdings stehen Neuzugänge bei den Thüringern derzeit nicht im unmittelbaren Fokus.

68 Drittliga-Spiele

"Hendrik hat sich nichts zu Schulden kommen lassen. Denn mit seiner Leistung muss er sich vor niemandem im Kader verstecken", betont Tor und spielt auf Starostziks Erfahrung von 68 Drittliga-Spielen für die Stuttgarter Kickers und den HFC an. Im Trikot von Dynamo Dresden bestritt der gebürtige Marburger zudem vier Spiele in der 2. Bundesliga. "Er war in jedem seiner vorherigen Vereine beliebt und ein Führungsspieler. Deshalb ist es für uns ein Rätsel, warum er keine Rolle spielt", so Tor weiter.

Bereits im November zeigte sich Starostzik "natürlich nicht zufrieden" mit der Situation: "Als Sportler möchte auf dem Platz stehen, tue ich hier aber nicht." Sportchef Ralf Heskamp hatte in der "Mitteldeutschen Zeitung" zudem durchblicken lassen, dem 27-Jährigen ebenso wie Daniel Bohl keine Steine in den Weg legen zu wollen.

   
  • Tobi

    Sein Berater sollte es unterlassen hier irgendwelche Sprüche zu klopfen.
    Ich bezweifle mal, dass es am Symphatiefaktor liegt sondern eher an der Tatsache, dass Hendrik einer Mannschaft zugehörig ist welche eingespielt, sehr ordentlichen Fußball spielt. Da ist es halt schwer oder nicht möglich reinzukommen.
    Sein Schritt ist nachvollziehbar und da er ein guter Fußballer ist und der Verein wohl angedeutet hat ihm keine Steine in den Weg zu legen, wird er sein Ding ganz bestimmt bei einem anderen Drittligisten machen. Alles Gute für ihn.

    • Sterneneisen

      Zumal Starostzik nie Bäume ausgerissen hat und nie seiner Rolle als Leader und Führungsspieler gerecht wurde. Und für diese wurde er schließlich geholt…

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