Stadionproblematik beim FCM: Kallnik kündigt Lösung an

Von einem "kleinen Schock" sprach FCM-Manager Mario Kallnik am Montag, nachdem DFL und DFB die Benennung eines Ausweichstadions für die kommende Saison forderten. Hintergrund ist die Zehn-Prozent-Regel für Gästefans, die der FCM aufgrund baustatischer Probleme in der MDCC-Arena derzeit nicht einhalten kann. Nun zeichnet sich aber eine schnelle Lösung ab.

Lösung soll am Mittwoch vorgestellt werden

Wie Kallnik am Donnerstag im Rahmen eines Pressegesprächs bekanntgab, sei eine Lösung gefunden worden, "wie wir das Sta­di­on wei­ter voll aus­las­ten kön­nen." Einzelheiten sollen am kommenden Mittwoch bei einem Treffen zwischen Ver­ein, Sta­di­on­be­trei­ber und Stadt vorgestellt werden. Schon einen Tag später muss der FCM dem DFB dann eine Lösung präsentieren, "wie ein mögliches Relegationsspiel in Magdeburg unter Einbehaltung der Zehn-Prozent-Regel für Gästefans aussehen könnte", erklärt Kallnik.

Entfällt die Bedingung Ausweichstadion?

Akzeptiert der Verband die Lösung, müsste der FCM laut Kallnik auch kein Ausweichstadion mehr für die Relegation bzw. eine weitere Drittliga-Saison benennen – mit der DFL (für die 2. Bundesliga) stünde man diesbezüglich noch in Gesprächen. Ohnehin blickt der 42-Jährige trotz der baustatischen Mängel in der MDCC-Arena optimistisch in die Zukunft: "Ich gehe davon aus, dass wir, wenn wir sportlich den Aufstieg schaffen sollten, auch in der 2. Bundesliga spielen werden, weil wir die Bedingungen durch die in der kommenden Woche präsentierte Lösung erfüllen sollten." Das Entscheidung liegt dann bei der DFL.

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