Staatsanwaltschaft und Polizei durchsuchen Münster-Büro

Der SC Preußen Münster hat am Freitagvormittag unfreiwilligen Besuch von der Staatsanwaltschaft bekommen. Wie die "Westfälischen Nachrichten" schreiben, haben Ermittler das Büro des Sicherheitsbeauftragten der Preußen durchsucht. Der 45-Jährige wird verdächtig, straffällig gewordene Ultras gedeckt zu haben.

Vorfälle gegen Hansa Rostock im Fokus

Konkret geht es um einen "Anfangsverdacht wegen möglicher Strafvereitelung". Der Sicherheitsbeauftragte soll Straftäter auf einem Video erkannt, deren Namen der Polizei allerdings vorenthalten haben. "Der Mitarbeiter steht in dem Anfangsverdacht, mit den Ultras zu kooperieren“, wird Heribert Beck, Sprecher der Staatsanwaltschaft, zitiert. Auch die Wohnung des Sicherheitsbeauftragten sei am Freitag durchsucht worden.

Das erwähnte Video zeigt die Vorfälle beim Heimspiel gegen den F.C. Hansa Rostock, als am 16. Oktober das Zünden von Pyrotechnik für eine mehrminütige Spielunterbrechung sorgte. Unmittelbar danach ermittelten Polizei und Staatsanwaltschaft erste Täter, der Sicherheitsbeauftragte soll diese wissentlich gedeckt haben. Bestätigt sich der Verdacht, droht dem 45-Jährigen eine Geldstrafe oder eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren.

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