Nach Pyro-Vorfall: Münster sperrt Fanblöcke gegen Kiel

Der SC Preußen Münster hat auf die Vorfälle beim Freitagabend-Spiel gegen Hansa Rostock, als in der SCP-Fankurve mehrfach Pyrotechnik gezündet wurde, reagiert und die Blöcke M und N für das kommende Heimspiel gegen Holstein Kiel am 31. Oktober gesperrt. Damit bleibt ein Großteil der Fantribüne leer. Wie die Adlerträger mitteilten, sei eine Grenze überschritten worden. 

Partie stand vor dem Abbruch

Knapp zehn Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit kam es in den Heimblöcken M und N zum massiven Einsatz von pyrotechnischen Gegenständen, wie Rauchtöpfen, Bengalischen Feuern und Böllern. Schiedsrichter Felix-Benjamin Schwermer schickte beide Mannschaften kurzzeitig in die Kabinen und musste die Partie für mehrere Minuten unterbrechen. Zudem machte der Unparteiische klar, dass die Partie bei einem weiteren Vorfall abgebrochen werden würde.

"Es ist eine Grenze überschritten worden"

Um die zu erwartende Strafe des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) etwas abzumildern, werden die betreffenden Fanblöcke M und N beim kommenden Heimspiel gegen Holstein Kiel geschlossen bleiben. "Wir müssen jetzt ein klares Zeichen setzen, ohne auf ein entsprechendes Urteil des DFB zu warten. Trotz zahlreicher positiver Gespräche mit den betreffenden Fangruppen in den zurückliegenden Monaten, ist eine Grenze überschritten worden, die uns zu diesem Schritt zwingt“, begründet Vorstandsmitglied Siggi Höing. Die Entscheidung sei vom gesamten Präsidium einstimmig getroffen worden. Über den Umgang mit bereits für die Blöcke erworbenen Eintrittskarten, insbesondere Dauerkarten, will Preußen Münster in den nächsten Tagen informieren.

   

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