Spielt der VfR Aalen künftig in der "Ostalb-Arena"?

Beim VfR Aalen gibt es Überlegungen, das heimische Stadion in "Ostalb-Arena" umzubenennen, nachdem der Vertrag mit "Scholz" zum Saisonende gekündigt worden war. Der Verein möchte durch den Verkauf der Namensrechte zusätzliche finanzielle Mittel generieren, ohne aber die regionale Verbundenheit zu verlieren.

Neuer Name symbolhaft für Betriebe aus der Region

"Ja, diese Gedankenspiele gibt es", bestätigt Aalens Geschäftsführer Markus Thiele gegenüber der "Schwäbischen Post" die Überlegungen, dem Stadion des VfR in Zukunft einen neuen Namen zu geben. Die finale Entscheidung in dieser Angelegenheit stehe zwar noch aus, so Thiele, aber "bis zum Saisonstart am 22. Juli wollen wir Klarheit haben und den neuen Namen präsentieren.“ Dabei stände hinter dem Namen "Ostalb-Arena" kein einzelnes Unternehmen, sondern vielmehr eine ganze Reihe verschiedener Betriebe aus der Region, für die der neue Name vor allem symbolhaft stehen soll.

Einnahmen fließen nicht mehr in die Schuldentilgung 

"Wir haben mit vielen möglichen Partnern Kontakt aufgenommen uns entsprechende Gespräche geführt“, sagt Thiele, der über die Anzahl der möglichen Geldgeber aber keine Angaben machen möchte. Sicher ist aber, dass der VfR Aalen die Gelder dann nicht mehr zur Schuldentilgung nutzen müsste, wie das bisher mit den jährlich rund 300.000 Euro für die Scholz-Arena der Fall war. Vielmehr könnte der schuldenfreie Verein das Geld nutzen, um den Verein auch finanziell stärker aufzustellen. In der 3. Liga wäre der VfR Aalen dann der insgesamt elfte Verein, der die Namensrechte an seinem Stadion vermarktet.

   
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