So plant der 1. FC Magdeburg für die 2. Bundesliga

Erstmals in seiner Vereinsgeschichte wird der 1. FC Magdeburg in der kommenden Saison in der 2. Bundesliga antreten. Längst laufen die Vorbereitungen hinter den Kulissen auf Hochtouren. So plant der FCM.

[box type="info" size="large"]Kader[/box]

Kader: Momentan stehen 17 Spieler für die kommende Saison unter Vertrag, darunter mit Alexander Brunst und Lukas Cichos zwei Torhüter.

Abgänge: Mit Marius Sowislo (Karierende), Jan Glinker (Wacker Nordhausen), Felix Schiller (VfL Osnabrück), Tobias Schwede, Julius Düker (beide SC Paderborn), Gerrit Müller, Andreas Ludwig, Andre Hainault (alle unbekannt) und Florian Pick (Leih-Ende) stehen neun Abgänge fest. Sie sollen am Samstag nach dem Heimspiel gegen den Chemnitzer FC offiziell verabschiedet werden.

Zugänge: Die Suche nach Neuzugängen läuft, allerdings macht Manager Mario Kallnik auf der Vereinshomepage des FCM klar: "Wir sind durch die Verteilung der Fernsehgelder in der 2. Bundesliga finanziell kaum in der Lage, einen gestandenen Zweitligaspieler zu holen." Mit 6,7 Millionen Euro werden die Elbestädter in der kommenden Saison auf dem letzten Platz des TV-Geld-Rankings liegen. Zum Vergleich: Mitaufsteiger Paderborn kassiert 600.000 Euro mehr. Daher macht Kallnik klar: "Wir brauchen Spieler mit Potenzial und einem Charakter, der zu uns passt." Ein heißer Kandidat ist Torhüter Janis Blaswich.

Saison-Vorbereitung: Der Trainingsauftakt ist für Mittwoch, den 20. Juni vorgesehen. Vom 9. bis 14. Juli bezieht der FCM im niedersächsischen Wesendorf ein Trainingslager. Freundschaftsspiele sind derzeit noch in Planung.

 

[box type="info" size="large"]Lizenz, Stadion, Tickets[/box]

Lizenz: Um die Lizenz für die 2. Bundesliga zu erhalten, muss der 1. FC Magdeburg einige Auflagen im Hinblick auf das Stadion erfüllen. "Es wird mit Hochdruck an einer Abarbeitung der bestehenden Auflagen gearbeitet, hier sind wir grundsätzlich zuversichtlich", so Kallnik. Unter anderem müssen im Funktionsgebäude der MDCC-Arena mehr Räumlichkeiten für den sportlichen Bereich geschaffen werden. "Wird hier nicht investiert, wird der aktuelle Erfolg nur von kurzer Dauer sein", warnt Kallnik.

Stadion-Umbau: Anfang 2019 soll mit den Umbaumaßnahmen der Nordkurve begonnen werden. "Der Umbau von einer Sitzplatz- in eine Stehplatztribüne wird in zwei Abschnitten vollzogen. Im ersten Bauabschnitt wird die Kapazität maximal 22.300 Zuschauer betragen. Da voraussichtlich nicht alle gegnerischen Mannschaften den Gästeblock füllen können und zugleich Pufferblöcke benötigt werden, planen wir nun mit einem Zuschauerschnitt von ca. 20.300 für die kommende Saison", so Kallnik.

Tickets: Zur neuen Saison werden die Preise moderat angehoben, wie Kallnik ankündigt. "Die konkreten Informationen zu Ticketingpreisen und zum Prozedere für Dauer- und Tageskarten werden wir vor Verkaufsstart bekannt geben." Klar ist unterdessen bereits: Der FCM wird Tageskartenplätze freihalten, damit die Dauerkarteninhaber, die vom Umbau betroffen sind, für diese Zeit umgesetzt werden können.

 

   
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