Schiele optimistisch: "Wollen unsere Heimserie fortsetzen"

Seit acht Spielen sind die Würzburger Kickers am heimischen Dallenberg mittlerweile unbesiegt, am kommenden Samstag wartet aber die momentan wohl größtmögliche Herausforderung auf die Mannschaft von Trainer Michael Schiele. Denn der Karlsruher SC hat eine noch viel beeindruckendere Serie im Gepäck.

Würzburg möchte den Lauf des KSC stoppen

Als der Karlsruher SC Anfang Oktober 2017 letztmals ein Drittligaspiel verlor (0:2 in Meppen), da mussten sich die Badener noch ernsthaft mit dem Abstiegskampf auseinandersetzen. Als Tabellen-14. stand der KSC damals nur zwei Punkte über dem Strich und hatte das ausgerufene Saisonziel Wiederaufstieg eigentlich schon aufgegeben. Doch es folgte ein beispielloser Lauf von sage und schreibe 19 Begegnungen ohne Niederlage, die Karlsruhe bis auf Platz drei katapultierte und bis heute noch Bestand hat.

Würzburg aber würde diesen Lauf nun gerne beenden: "Der KSC ist zweifelsohne eine hohe Hürde. Der Anreiz, die Karlsruher Serie zu brechen, ist allerdings sehr groß", erklärt Michael Schiele vor der Partie am Samstag und hofft dabei insbesondere auf die Unterstützung des eigenen Anhangs. "Wir wissen, dass wir höllisch aufpassen müssen", so Schiele mit Blick auf die effektive Sturmreihe des KSC, "aber wir wollen unsere Heimserie vor einer tollen Kulisse fortsetzen."

Skarlatidis: "Gehen optimistisch an diese interessante Aufgabe heran"

Dabei kann der Trainer der Würzburger auch wieder auf Maximilian Ahlschwede zurückgreifen, nachdem der Abwehrspieler seine Gelb-Sperre abgesessen hat. Und auch alle anderen Spieler haben sich bisher für die Begegnung fit gemeldet und zeigen sich motiviert, wie zum Beispiel Mittelfeldspieler Simon Skarlatidis: "Der KSC ist seit Monaten super drauf. Dennoch haben wir die Möglichkeit, dieses Spiel zu gewinnen und gehen dementsprechend optimistisch an diese interessante Aufgabe heran." Mit einem Erfolg könnten sich die Würzburger dann auch für die Niederlage im Hinspiel revanchieren, das 0:2 im Karlsruher Wildpark war Mitte Oktober übrigens die erste Partie für Schiele als Cheftrainer auf der Bank des FWK.

Derweil winkt den Kickers am Samstag eine Rekordkulisse in dieser Saison: Da sich 2.000 KSC-Fans angekündigt haben, könnte der bisherige Höchstwert von 6.672 Zuschauern beim Heimspiel gegen Magdeburg geknackt werden. Knapp 6.500 Karten wurden für das Duell der beiden Zweitliga-Absteiger bisher verkauft.

   
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