Mit 2.000 Fans nach Würzburg: Große Euphorie in Karlsruhe

Noch acht Spiele stehen in der Dritten Liga an. Acht Spiele, in denen der Karlsruher SC zumindest Platz drei verteidigen will. Den Anfang des Endspurts machen die Karlsruher am kommenden Samstag (14 Uhr) beim Zweitliga-Absteiger Würzburger Kickers.

Fulminante Fan-Unterstützung

Zum Erreichen dieses Ziels, das durch die Serie von 19 ungeschlagenen Spielen wieder zum Greifen nahe ist, werden in Karlsruhe alle Kräfte mobilisiert. Rund 2.000 KSC-Fans werden sich am Samstag gen Würzburg aufmachen, um ihre Mannschaft zu unterstützen. Das Gästekontingent ist restlos ausverkauft, sodass einer blau- weißen Party in Würzburg alles bereitet ist. KSC-Trainer Alois Schwartz zeigte sich im Vorfeld des Spiels sehr dankbar, dass die Fans in dieser wichtigen Phase so mitziehen: "Das freut uns richtig. Das zeigt, dass eine Euphorie da ist und dass die Mannschaft auch was leistet. Das Leben ist ein Geben und Nehmen und ich finde es toll, dass uns in Würzburg 2.000 Fans unterstützen."

Doch trotz aller Euphorie wird die Lage bis zum Ende der Saison eng bleiben. Zwar steht der KSC mit 57 Punkten einen Zähler vor dem SV Wehen Wiesbaden und gar punktgleich mit dem Tabellenzweiten aus Magdeburg, jedoch haben sowohl Wiesbaden als auch Magdeburg noch Nachholspiele in der Hinterhand. Das bedeutet, dass der KSC die beeindruckende Serie weiterführen muss und es sich nicht leisten kann, auch nur einen Prozentpunkt nachzulassen.

Muslija interessiert die Serie nicht

Dass man sich dieser Lage bewusst ist und dass die starke Serie in den Köpfen nicht so eine große Rolle spielt, machte Mittelfeldspieler Florent Muslija vor dem Würzburg-Spiel deutlich: "Die Serie spielt bei uns in der Kabine keine große Rolle. Wir versuchen uns von Spiel zu Spiel zu konzentrieren. Wir haben noch acht Spiele und wissen, dass es auch am Wochenende kein Selbstläufer wird. Wir müssen weiter an unsere Leistungsgrenze gehen.“

Tatsächlich sollte genau das weiterhin die Marschroute für die Karlsruher sein. Alois Schwartz spricht seit Wochen davon, wie schwer jedes Spiel in der Liga aufs Neue ist. Das schärft immer wieder die Sinne, sodass sich die Spieler auch durch die Serie nicht in sicheren Gefilden wähnen. Bringt der KSC diese Einstellung und die Leistung auch am Samstag gegen Würzburg wieder auf den Platz, so stehen die Chancen auch gut, die Serie auf beeindruckende 20 Spiele ohne Niederlage auszubauen. Personell kann Schwartz dabei bis auf Andreas Hofmann aus dem Vollen schöpfen.

   
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