RWE "entsetzt und empört" über Krawalle nach Frankfurt-Spiel

Sechs Tage nach den Ausschreitungen im Anschluss an das Heimspiel gegen den FSV Frankfurt hat sich der FC Rot-Weiß Erfurt am Freitag in einer Stellungnahme zu Wort gemeldet. Man sei "entsetzt und empört über die Szenen" und habe Kontakt mit der Polizei aufgenommen.

"Solche Leute wollen wir bei uns nicht haben"

Besonders betroffen mache eine Szene, in der ein RWE-Fan einem Polizeibeamten gegen den Kopf tritt. "Dafür gibt es keine Worte mehr. Das ist eine schlimme Straftat, die durch nichts zu entschuldigen ist. Solche Leute, die sich in Worten oder Taten derart aufführen, wollen wir bei uns nicht haben", findet Präsident Rolf Rombach deutlich Worte. Unter der Woche habe der 63-Jährige Kontakt mit dem Polizeidirektor aufgenommen. "Wir unterstützen die Ermittlungen in jeder uns möglichen Weise." Die Mithilfe von Seiten der Fans sei derweil "ausdrücklich erwünscht" und werde vertraulich behandelt. Am Mittwoch hat bereits der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) seine Ermittlungen aufgenommen. Es drohen harte Strafen, im schlimmsten Fall sogar ein Geisterspiel. Drei Personen, darunter ein Sicherheitsmitarbeiter des Vereins, sind bei den Ausschreitungen am Samstag verletzt worden.

 

   
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