Rückkehr in die 3. Liga? Alvarez arbeitet am Comeback

Knapp 200 Tage ist es her, als sich Marcos Alvarez im Trikot des VfL Osnabrück beim Spiel gegen den Chemnitzer FC das Kreuzbandriss riss. Ein anvisierter Wechsel in die 2. Bundesliga platzte, Alvarez ging freiwillig in die Vereinslosigkeit. Seither arbeitet der 25-Jährige an seinem Comeback und will schon in Kürze wieder auf dem Platz stehen, wie er im Gespräch mit liga3-online.de verriet.

Rückkehr zum VfL Osnabrück nicht ausgeschlossen

Aktuell befindet sich Alvarez in der Reha in Donaustauf, die nach seinen Angaben "nach Plan" verläuft. "Große Rückschläge gab es bisher glücklicherweise nicht", so Alvarez. Mit einer Rückkehr in den Profibetrieb liebäugelt der ehemalige Jugendspieler des FC Bayern indes schon: "Ich möchte im Winter an der Vorbereitung eines Vereins teilnehmen und mich dort zeigen." Interesse von Klubs aus der zweiten und dritten Liga scheint in jedem Fall vorhanden: "Es gab und gibt einige Kontakte zu Zweit- und insbesondere zu Drittligisten.“ Auch eine Rückkehr zum VfL Osnabrück schließt Alvarez grundsätzlich nicht aus, sagt aber auch: "Natürlich würde ich am liebsten in der 2. Bundesliga spielen.“ Bevor sich der 25-Jährige Anfang Mai das Kreuzband riss, hatte sich Dynamo Dresden intensiv um Alvarez bemüht. "Der Kontakt ist nie abgerissen“, sagt der Stürmer heute, will aber weder eine Liga noch einen Verein ausschließen: "Im Fußball gibt es immer Überraschungen. Mein ehemaliger Trainer Maik Walpurgis war jetzt über zwei Wochen in Verhandlungen mit Arminia Bielefeld, nun trainiert er doch in der Bundesliga.“

Wichtig wieder zu spielen

Es sei daher schwer vorauszusagen "was passieren wird.“ Ohnehin, so betont Alvarez, ist es nicht wichtig, wo er künftig spielt, sondern, "dass ich wieder spiele." Um optimal auf die Aufgabe bei seinem neuen Verein vorbereitet zu sein, "schaue ich jede Woche viele Spiele von der Bundesliga bis zur 3. Liga." Man kann also davon ausgehen, dass Marcos Alvarez schon in Kürze wieder auf der Profifußball-Bühne auftauchen wird. Denn dass der 25-Jährige für jeden Drittligisten und auch für viele Zweitligisten eine echte Verstärkung ist, hat er in der letzten Saison beim VfL Osnabrück mehrfach unter Beweis gestellt.

 

   

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