Rizzuto zur FCS-Rückkehr: "Wieder in der 2. Liga spielen"

Da Dominik Ernst wegen einer Verletzung am Knie weitere vier bis sechs Wochen fehlen wird, hatte der 1. FC Saarbrücken am Mittwoch die Verpflichtung von Calogero Rizzuto vermeldet. Der gebürtige Saarbrücker äußerte sich nun zu seiner Rückkehr zum Jugendklub, mit dem er auch in der 2. Bundesliga spielen möchte.

Rückkehr in die Heimat

"Ich bin sehr glücklich, in meiner Heimatstadt und bei meinem Heimatverein spielen zu dürfen. Denn hier war auch über die Jahre hinweg mein familiäres Zentrum", sagt der 30-Jährige zur "Bild". Bis 2008 schnürte er im Nachwuchs des FCS die Schuhe, wechselte dann zum Rivalen 1. FC Kaiserslautern. Nach Mike Frantz ist Rizzuto der zweite gebürtige Saarbrücker, der für die nun laufende Saison wiedergekommen ist.

"Aber ich bin nicht nur deshalb zum FCS zurück. Ich will mithelfen, die ambitionierten Vereinsziele zu erreichen und über kurz oder lang auch selbst wieder mit dem FCS in der 2. Liga zu spielen." Und Erfahrung bringt der Außenbahnspieler genügend mit. Nach sieben Jahren beim FCK ging er 2015 zum FC Erzgebirge Aue, sechs Jahre später zum F.C. Hansa Rostock, wo er nach dem Ende der vergangenen Saison keinen neuen Vertrag erhalten hatte. In seiner bisherigen Karriere stand der Deutsch-Italiener in 162 Zweit- und 36 Drittliga-Partien auf dem Feld. Dabei gelangen ihm ein Treffer und 16 Vorlagen.

Einsatz schon am Samstag?

Und es könnten schon in Kürze weitere Einsätze hinzukommen. "Ich plane sehr sehr schnell mit ihm. Es ist gut möglich, dass er am Samstag gegen Freiburg II schon einen kurzen oder auch langen Einsatz bekommt. Das hängt jetzt auch sehr davon ab, wie er die Trainingseinheiten verkraftet. Wenn das gut klappt, möchte ich ihn schnell ins kalte Wasser werfen", kündigt Trainer Uwe Koschinat bei der "Bild" an. Auch, weil er kaum Alternativen hat. Ernst fehlt, Dominik Becker und Lukas Boeder brauchen nach ihren Verletzungen noch Zeit, um zu alter Form zu kommen.

 
Back to top button