"Riesending für uns": Meppen holt Ex-FCK-Kapitän Hemlein

Dem SV Meppen ist nach eigenen Angaben "ein Transfercoup" gelungen. Wie die Emsländer am Freitag mitteilten, wird Christoph Hemlein künftig für die Blau-Weißen auflaufen. 

Beim FCK degradiert

29 Partien in der Eredivise, drei Bundesliga-Spiele für Stuttgart, 86 Einsätze in der 2. Liga im Arminia-Trikot und 143 Drittliga-Spiele mit 22 Toren und 21 Vorlagen: Der 29-jährige Rechtsaußen hat in seiner Karriere schon einiges gesehen. Den negativen Höhepunkt seiner Laufbahn erlebte Hemlein zuletzt in Kaiserslautern, als der Ex-Kapitän im November 2019 überraschend in die zweite Mannschaft versetzt wurde und anschließend nicht mehr zum Einsatz kam.

Zuletzt erhob der gebürtige Heidelberger schwere Vorwürfe gegen den FCK und deutete gar Mobbing an. Mit dem Wechsel nach Meppen beginnt für Hemlein nun ein neues Kapitel. Sein Vertrag gilt zunächst bis 2022 und beinhaltet eine Option auf Verlängerung. 

"Offen und megaehrgeizig"

"Ich bin froh, dass wir mit ihm eine Lösung gefunden haben", freut sich Trainer Torsten Frings und jubelt: "Für uns ist das ein Riesending". In den Gesprächen habe Frings den 29-Jährigen als "offen und megaehrgeizig" empfunden. "Als Charakterspieler, der weiß was er will und eine Mannschaft führen kann. Auch deswegen wollten wir ihn unbedingt haben."

Auch Sportvorstand Heiner Beckmann zeigt sich erfreut: "Nach der Enttäuschung in Kaiserslautern suchte Christoph eine neue Herausforderung in einem Umfeld, das zu ihm passt und in einem Verein, der auf ihn setzt. Mit Christoph ist uns eine Verpflichtung gelungen, von der wir uns einiges versprechen." Konkret: Hemlein, der in Kaiserslautern bis zu seiner Suspendierung gesetzt war, soll beim SVM eine Führungsrolle übernehmen. Dabei wird er wohl den Abgang von Marius Kleinsorge kompensieren, der den umgekehrten Weg genommen hat und von Meppen zum FCK gewechselt ist. Hemlein ist nach Lars Bünning (Dortmund II) und Lars Krüger (BFC Dynamo) der dritte Meppener Neuzugang.

   
  • Joe Leconte

    Hauptsache, weg von der Pfälzer Bagage.

    • Pater Alf

      In den letzten Jahren hat sich immer wieder gezeigt, dass Spieler in Meppen aufblühen, die in anderen Vereinen nicht klar kamen oder keine Chance mehr bekommen haben. Insofern passt der Wechsel schon. Jetzt muss sich nur zeigen, ob das an Neidhardt lag oder an der generellen Struktur des Vereins.

Back to top button