Rekord-SVE setzt den Lauf fort: "Hätte nichts gegen den Aufstieg"

Die Erfolgsgeschichte der SV Elversberg geht immer weiter. Auch der VfL Osnabrück konnte den stark aufspielenden Aufsteiger nicht ärgern, die Saarländer setzten sich sehr souverän mit 4:1 durch. Noch nie war ein Liga-Neuling so gut in die Saison gestartet wie die Mannschaft von Trainer Horst Steffen.

"Phänomenal gespielt"

Der eine oder andere im Lager des VfL Osnabrück wird gehofft haben, dass die SVE am vergangenen Dienstag im DFB-Pokal gegen den VfL Bochum (0:1) einen physischen und psychischen Knacks erlitten haben könnte. Doch dem war überhaupt nicht so. Bereits nach zwei Minuten erzielte Jannik Rochelt das 1:0. In der Folge wurden die Gäste an die Wand gespielt, hatten großes Glück, dass Luca Schnellbacher erst in der 40. Minute das 2:0 nachlegte. "Gerade in der ersten Halbzeit haben wir es phänomenal gespielt", schwärmte Trainer Horst Steffen bei "MagentaSport". "Das Ergebnis war eher noch zu wenig zur Halbzeit."

Eine kleine Verschnaufpause gönnten sich seine Mannen dann kurz im zweiten Durchgang, kassierten da auch das 1:2 (63.). Doch danach wurde wieder das Offensiv-Spektakel gezündet. Erneut Rochelt (68.) und Israel Suero Fernandez (90.+3) sorgten für den Endstand. "Es war gut, dass wir das 3:1 relativ zeitig gemacht haben", so Steffen, der noch einmal betonte, wie zufrieden er mit dem bisher Erreichten ist: "Es war eine tolle Mannschaftsleistung, ein tolles Team habe ich da zusammen. Es hat Spaß gemacht zuzuschauen, es war großartig, was die Jungs abgeliefert haben."

"Macht mich mächtig stolz"

Dabei musste die SVE mit Kevin Conrad, Carlo Sickinger und Thore Jacobsen auf die drei wohl namhaftesten Spieler verzichten. Der Leistung hatte dies allerdings nicht geschadet. "Es macht mich mächtig stolz, dass die Jungs, die eine Zeit nicht gespielt haben, sich sofort einfügen. Das ist ein Zeichen dafür, dass die mannschaftliche Geschlossenheit und auch die Qualität da ist."

Nach nun 13 Partien kann der Klub auf eine wahnsinnig gute Ausbeute von 31 Punkten zurückschauen. Diese Bilanz reichte zuletzt fast immer zum Aufstieg. "Ich hätte jetzt nichts dagegen", sagte Steffen darauf angesprochen mit einem Lächeln bei "MagentaSport". Aber er sei in erster Linie "froh, dass wir wieder einen draufgesetzt haben. Warten wir ab, was die weitere Saison so bringt." Vielleicht ja einen weitern Sieg am Samstag beim Spiel gegen Erzgebirge Aue.

   
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