Pirmasens? Homburg? Wo der FCK bei Abstieg spielen könnte

Bei einem Spiel weniger liegt der 1. FC Kaiserslautern schon sieben Punkte hinter dem ersten Nicht-Abstiegsplatz – entsprechend wird das Horrorszenario Regionalliga immer wahrscheinlicher. Ob der FCK im Abstiegsfall noch auf dem Betzenberg spielen würde, ist ungewiss. Doch wohin könnte der FCK umziehen? Der "SWR" listet mehrere Optionen auf.

Umzug nach Pirmasens?

Stadion an der Kinderlehre: Dort trägt der SV Alsenborn, ein Team aus der A-Klasse Kaiserslautern-Donnersberg, normalerweise seine Heimspiele aus. Das Stadion hatte einst Platz für 13.000 Zuschauer, doch mittlerweile können nur noch knapp über 1.000 Zuschauer beherbergt werden. Die Infrastruktur müsste erst regionalliga-tauglich gemacht werden, was Geld kostet. Früher gehörte der SV Alsenborn zu den erfolgreichsten Klubs in Südwestdeutschland, spielte in den Jahren 1968 bis 1970 dreimal um den Aufstieg in die Bundesliga.

Sportpark Husterhöhe: Logisch erscheint ein Gang ins rund 30 Kilometer entfernte Pirmasens zum dann Ligakonkurrenten FK Pirmasens, sollte der Klub in dieser Saison die Klasse halten. Platz wäre für 10.000 Zuschauer. Der Stadionbetreiber sei Gesprächen gegenüber "jederzeit offen", ließ er gegenüber dem "SWR" verlauten. Dem Klub aus Pirmasens dürften jedoch keine Nachteile entstehen. Eine Anfrage des FCK gäbe es aktuell nicht.

Waldstadion Homburg: Mit dem FC 08 Homburg könnte ein weiterer potentieller künftiger Ligakonkurrent aushelfen, das Waldstadion fasst 16.000 Zuschauer. Mit der Firma Dr. Theiss Naturwaren haben beide Vereine denselben Trikotsponsor. Darüber hinaus ist der Geschäftsführer der Firma, Guiseppe Nardi, ein Teil der Investoren-Gruppe des FCK. Die Gemeinsamkeiten helfen allerdings nicht, denn Betreiber des Stadions ist die Stadt Homburg. Diese teilte durch eine Sprecherin mit, man werde sich mit dieser Thematik befassen, sollte der FCK offiziell anfragen.

Auch Neunkirchen eine Option?

Ellenfeldstadion: Das Stadion in Neunkirchen bietet Platz für 20.000 Fans. Allerdings sind mit den Fußballern des Sechstligisten Borussia Neunkirchen und den Footballern der Saarland Hurricanes bereits zwei Teams vor Ort, die die Spielstätte nutzen. Es könnte somit zu Terminproblemen kommen. Die Kreisstadt Neunkirchen als Betreiber ist offen für Gespräche. Es müsste jedoch erst geklärt werden, "ob und unter welchen Bedingungen dies bewerkstelligt werden könnte“. Auch hier haben die Roten Teufel demnach noch nicht angefragt.

Südweststadion: Der Spielort in Ludwigshafen ist kein Unbekannter für den FCK. Als das Fritz-Walter-Stadion noch zu klein war oder sich im Umbau befand, wurden dort die Heimspiele ausgetragen. So kam es 1972 zum Duell gegen den FC Bayern München vor 60.000 Zuschauern. Heute fasst das Stadion nur noch 6.500 Fans und ist nicht mehr das modernste. Weshalb die Stadt nach einem Mieter sucht, der das nötige Geld für eine Sanierung in die Hand nehmen könnte. Da der FCK dies nicht kann und die Stadt nach eigener Aussage nicht vorhat, den Klub aufzunehmen, scheint dieses Szenario sehr unrealistisch.

 
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