Offiziell: Bülter verlängert in Magdeburg und geht zu Union

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© imago images / Christian Schroedter

In den Verhandlungen zwischen dem 1. FC Union Berlin und dem 1. FC Magdeburg um Marius Bülter ist es zu einer überraschenden Einigung gekommen: Der 26-jährige Offensivspieler verlängert seinen Vertrag bei den Magdeburgern zwar bis 2022, geht aber auf Leihbasis zum Erstligisten, der sich darüber hinaus eine Kaufoption gesichert hat. 

Überraschende Lösung mit Leihvertrag 

Schon seit längerem war Union Berlin an einer Verpflichtung von Magdeburgs Marius Bülter interessiert, allerdings lagen die Vorstellungen über die fällige Ablösesumme zwischen den beiden Vereinen bisher zu weit auseinander. Und obwohl zuletzt von einer Annäherung der beiden Parteien die Rede war, blieben zunächst alle Möglichkeiten offen. Dabei hatte der 26-jährige Stürmer zuletzt selber noch auf einen Wechsel gedrängt und sprach von einer "einmaligen Chance, von der jedes Kind träumt". Dieser Traum geht für Bülter nun zunächst einmal in Erfüllung. Wie am Donnerstagabend bekannt wurde, wechselt der Offensivspieler leihweise für ein Jahr zu den Eisernen, die sich zudem auch eine Kaufoption gesichert haben.

"Für die kommende Saison hätten wir Marius mit seiner enormen sportlichen Qualität gern in unserem Kader gewusst, doch konnten wir auch den sportlichen Lebenstraum des Spielers, einmal in der 1. Bundesliga zu spielen, nicht negieren", begründet FCM-Geschäftsführer Mario Kallnik den Transfer. Entsprechend sei der Entschluss gefasst worden, "Marius diese große Chance zu ermöglichen." Das Modell der Leihe eines Spielers inklusive Kaufoption von einem Drittligisten zu einem Bundesligisten sei zwar "etwas außergewöhnlich, schafft aber am Ende Zufriedenheit für den Spieler und beide Clubs zugleich", so Kallnik weiter.

Bülter freut sich auf seine Bundesliga-Saison 

Bülter fiebert seiner Zeit in der Hauptstadt bereits entgegen: "Ich freue mich wahnsinnig, dass der Wechsel zu Union endlich geklappt hat." Es sei der Traum eines jeden Fußballers, "in der Bundesliga auflaufen zu dürfen. Diesen Schritt jetzt im Trikot von Union machen zu können, ist etwas Besonderes. Es war mein ausdrücklicher Wunsch nach Köpenick zu wechseln, jetzt geht es für mich darum, in der Mannschaft so schnell wie möglich Fuß zu fassen."

Zuvor verlängerte er aber auch noch seinen Vertrag bei den Magdeburgern bis 2022. Für die Elbstädter lief Bülter, der zuvor nicht über der Regionalliga gespielt hatte, seit seinem Wechsel 2018 in 32 Zweitliga-Spielen auf, in denen ihm vier Tore und vier Vorlagen gelangen. Ob in Zukunft noch weitere Spiele für Magdeburg hinzukommen, liegt nun an dem Spieler und an Union Berlin.

 

   
  • ChemiePower

    So hätten wir das auch mit unseren Top Leuten machen sollen, die sind alle für lau weggegangen.
    Das war wohl ist die "BAUERN-Schläue"

    • naja, passt schon – jetzt wiss`ter ja, wie es geht ;))

  • freut mich sehr für Marius, in der Bundesliga seinen Lebenstraum verwirklichen zu können und für den Club, erstmals "Oberhaus-Luft" zu schnuppern ;))
    Sehr gute Lösung MK !!!

  • PAUL

    Ein Drittligist verleiht an einen Erstligisten, das hat doch mal was.
    Geld braucht der Club offensichtlich wirklich im Moment nicht ( ob der Kader stark genug ist ,wird man sehen ).

    • Phillip

      Man hat doch erst 1,13 Mio € von der DFL für den Einsatz junger Spieler erhalten. Also nein, man braucht das Geld offenbar nicht. Auch mit dem Hintergrund, dass man trotz Zweitligaabstieg einen Millionenüberschuss generiert hat.

      • PAUL

        Es gibt nur dann wieder Kritik von Aussen (Medien…) ,wenn die Mannschaft nicht oben mitspielt. Und das ist sowieso nicht selbstverständlich.
        Für’s Erste gut ,dass die Unruhe ein Ende hat

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