Nico Neidhart verlässt Lotte – Auch Piossek vor Absprung?

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Mit 16 Spielern sind die Sportfreunde Lotte am Donnerstag ins Training für die Restrunde eingestiegen. Neben fünf aussortierten Akteuren fehlten auch Nico Neidhart und Marcus Piossek.

Neidhart wechselt zum FC Emmen

Nachdem sich Torhüter Yannick Zummack bereits vor der Winterpause aus Lotte verabschiedet hatte, steht mit Nico Neidhart nun der zweite Abgang fest. Wie Trainer Nils Drube gegenüber den "Westfälischen Nachrichten" bestätigte, habe der 24-jährige Linksverteidiger seinen bis zum Saisonende laufenden Vertrag aufgelöst und beim niederländischen Erstligisten FC Emmen unterschrieben: "Das war wohl auch schon im Sommer einmal im Gespräch. Wir wollen in der Rückrunde auch nur mit denen zusammenarbeiten, die voll hinter der Sache stehen." Neidhart spielte seit Juli 2014 für die Westfalen und bestritt insgesamt 112 Spiele – in der Hinrunde kam er 18 Mal zum Einsatz.

Auch bei Marcus Piossek stehen die Zeichen auf Abschied: "Da finden derzeit noch Gespräche statt, ob eine weitere Zusammenarbeit Sinn macht", berichtet Drube. Nur in elf Spielen (591 Minuten) stand der 29-Jährige, der im August 2017 aus Paderborn ans Autobahnkreuz wechselte, in der bisherigen Saison auf dem Platz – unter Drube kam er nur sporadisch zum Einsatz. Sein Vertrag läuft noch bis zum Saisonende.

Fünf Neue sollen kommen

Während Jeron Al-Hazaimeh (verletzt) und Tim Wendel (krank) aus anderen Gründen fehlten, sind Toni Stelzer, Joshua Putze, Noah Plume, Junior Ebot-Etchi und Dennis Rosin weiterhin freigestellt. Das Quintett spielt in Drubes Planungen schon seit einiger Zeit keine Rolle mehr und kann sich einen neuen Verein suchen.

Neuzugänge waren bei der ersten Einheit am Donnerstag noch nicht dabei, insgesamt sollen aber fünf neue Spieler verpflichtet werden – darunter Sascha Härtel vom Zweitligist Erzgebirge Aue sowie ein weiterer Torhüter. "Einen dritten Torwart brauchen wir. Denn sonst könnte es eng werden, wenn mal etwas passiert", meint Drube und scherzt: "Sonst muss ich mich noch ins Tor stellen und das geht nicht!" Klar ist aber: "Wir wollen mit einem kleineren Kader in die Rückrunde gehen, mit 22 oder höchsten 23 Spielern". Derzeit stehen 28 Akteure unter Vertrag.

   

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