Nachlizenzierung: Grünes Licht für Erzgebirge Aue

Während etwa der FSV Zwickau eine hohe sechsstellige Summe aufbringen muss, um die Nachlizenzierung erfolgreich zu durchlaufen, hat der FC Erzgebirge Aue vom DFB nun bereits grünes Licht erhalten.

Keine Auflagen

Das bestätigte Vorstandssprecher Robert Scholz der "Bild". Demnach haben die Veilchen keine weiteren Auflagen für die restliche Saison erhalten und können somit auch auf dem Transfermarkt zuschlagen. "Wir schauen, wo wir Positionen haben, auf denen wir uns verstärken müssen und verstärken sollten und wo wir der Meinung sind, dort passt alles", so Sport-Geschäftsführer Matthias Heidrich. "Unser Ziel ist es dabei, den Kader so zu verändern, dass wir nichts in die Breite machen, sondern punktuell Qualität zuführen können." Zunächst soll aber der Trainerfrage geklärt werden. Denn nach wie vor ist offen, wer zum Trainingsstart am Donnerstag der kommenden Woche an der Linie stehen wird. Gut möglich, dass Interimscoach Carsten Müller weitermacht.

Dass Aue die Nachlizenzierung auf Anhieb bestehen würde, war nicht unbedingt erwartet worden. Schließlich rechnen die Veilchen für die laufende Saison mit einem Minus von bis zu 1,4 Millionen Euro. Die vergangene Spielzeit in der 2. Bundesliga hatten die Veilchen noch mit einem Gewinn von 1,1 Millionen Euro abgeschlossen.

   

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