Nachlizenzierung: FSV braucht wohl hohen sechsstelligen Betrag

Wie jedes Jahr muss sich der FSV Zwickau auch in dieser Saison wieder strecken, um die Nachlizenzierung beim DFB durchlaufen zu können. Laut der "Bild" soll ein hoher sechsstelliger Betrag nötig sein.

Schwäne sind zuversichtlich

Gegenüber dem Blatt will Vorstandssprecher Frank Fischer die Summe zwar weder bestätigen noch dementieren, sagt aber: "Wir haben die Unterlagen zur Nachlizenzierung vom DFB erhalten und sind nicht überrascht. Die Forderungen decken sich mit unseren Erwartungen." Der 55-Jährige zeigt sich "sehr optimistisch, dass wir die Auflagen pflichtgemäß erfüllen werden".

Bis Mitte Januar ist dafür Zeit. Wie die Westsachsen die zusätzliche Liquidität erbringen wollen, steht noch nicht fest und soll zunächst intern geklärt werden. Vor der Saison hatte der FSV den Etat für die Drittliga-Mannschaft um etwa 700.000 Euro auf 2,85 Millionen Euro gekürzt und sich damit einen Sparkurs auferlegt.

Nachwirkungen von Corona

"Im Prinzip erkennt der DFB unseren eingeschlagenen Weg der wirtschaftlichen Konsolidierung an", so Fischer. "Wir haben immer noch mit den Nachwirkungen von Corona zu kämpfen, müssen für die Zukunft aber schauen, dass wir zum Beispiel im Bereich des Merchandisings für deutlich höhere Erlöse sorgen. Da sind uns andere Vereine voraus."

Auch in den letzten Jahren mussten die Schwäne immer wieder höhere Beträge für die Nachlizenzierung nachweisen, im Winter 2020/21 waren gar 1,89 Millionen Euro notwendig. Für den Fall, dass der FSV Zwickau den Liquiditätsnachweis nicht fristgerecht erbringen kann, droht eine Geldstrafe und im Worst-Case auch ein Punktabzug.

   
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