Nach zwei Auftakt-Pleiten: Kauczinski vor erstem Heimspiel

Markus Kauczinski startete mit zwei 0:1-Niederlagen beim SV Wehen Wiesbaden. Bei der Premiere im eigenen Stadion soll gegen den SC Verl (Samstag, 14 Uhr) der erste Punktgewinn folgen – und zwar möglichst dreifach. Um den neuen Cheftrainer soll es beim ersten Heimspiel daher gar nicht gehen.

Grundlagen des Spiels im Fokus

Türk Gücü Friedberg im Landespokal und der 1. FC Kaiserslautern in der 3. Liga – beiden Gegnern musste sich die Elf von Markus Kauczinski zum Einstieg des neuen Coaches geschlagen geben. Unnötig, wie der Fußballlehrer mit Blick auf die Statistiken am Betzenberg fand. "Insgesamt war es in allen Werten ein ausgeglichenes Spiel. Was mich gestört hat ist, dass wir aus vielen guten Situationen zu wenig gemacht haben und uns noch mehr Chancen hätten rausspielen können", hob Kauczinski in seiner ersten Analyse nach einem Ligaspiel hervor.

In puncto Effizienz will sich der SVWW steigern. Dazu besinnt sich Kauczinski zunächst auf die Grundlagen des Spiels. "Dabei ging es vor allem um Spielschnelligkeit, Positionierungen und technische Feinheiten", ließ der 51-Jährige einblicken. In zweiter Instanz bereitete er seine Mannschaft dann auf den kommenden Gegner aus Verl vor. "Dabei gilt es, die passende taktische Ausrichtung zu finden", so Kauczinski.

Zwei Rückkehrer im Kader

Während John Iredale und Florian Carstens ins Aufgebot zurückkehren werden, muss der Fußballlehrer weiterhin auf Tim Boss (Meniskusriss), Gianluca Korte (Aufbautraining nach Meniskus-OP) und Sebastian Mrowca (Muskelfaserriss) verzichten. Weitere Verletzungen kamen nicht hinzu, sodass Kauczinski im ersten Heimspiel den ersten Punktgewinn anvisiert. "Ich freue mich auf mein erstes Heimspiel, auch wenn ich das nicht groß zum Thema machen möchte", hielt sich der 51-Jährige vornehmlich zurück. "Wir wollen alles dafür tun, um zu gewinnen und die ganze Mannschaft brennt darauf, endlich den nächsten Heimsieg einzufahren."

Die Bilanz zwischen Wiesbaden und Verl gestaltet sich ausgeglichen, da es bislang zwei Unentschieden (2:2, 0:0) in den bisherigen Aufeinandertreffen gegeneinander gab. "Verl ist eine spielerisch sehr starke Mannschaft, die gut eingespielt ist und immer den Weg nach vorne sucht", stellte Kauczinski die positiven Eigenschaften des Gegners heraus, die Wiesbaden in der vergangenen Saison zu spüren bekam. "Trotz einiger personellen Veränderungen trägt die Mannschaft die gleiche Handschrift", warnte der 51-Jährige gleichzeitig. Wiesbaden braucht das Erfolgserlebnis – denn ein Sieg aus den letzten sechs Liga-Spielen ist zu wenig für den Anspruch der Hessen, inklusive ihres Cheftrainers.

   
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