Nach vorzeitiger Entlassung: Ziegner bereut seine Aussagen

Weil er öffentlich erklärt hatte, Zwickauer Spieler zu seinem Bald-Arbeitgeber nach Halle locken zu wollen, obwohl er zu diesem Zeitpunkt noch beim FSV unter Vertrag stand, wurde Torsten Ziegner am Mittwoch vorzeitig entlassen. Jetzt machte Ziegner deutlich, dass er seine Aussagen bedauert.

Die Crux mit dem Wörtchen "Wir"

Begonnen hatte alles am Montagabend. Im Nachgang des 2:4 gegen den Karlsruher SC wurde Ziegner gefragt, ob es richtig sei, dass er die Spieler Bentley Baxter Bahn und Jan Washausen im Sommer nach Halle locken wolle. Die deutliche Antwort: "Ja, es stimmt, wir möchten gerne Washausen und Bahn nach Halle holen." Die FSV-Bosse störten sich an den Aussagen, vor allem aber an dem Wörtchen "Wir" und entließen Ziegner postwendet. Das unschöne Ende einer Ära.

"Ich ärgere mich"

Offensichtlich ist auch Ziegner mittlerweile klargeworden, welche Wellen seine Aussagen geschlagen haben. "Ich ärgere mich, dass ich mich zu dieser Aussage habe hinreißen lassen. Eigentlich wollte ich während der laufenden Saison kein Statement zu Halle abgeben", sagte Ziegner im Gespräch mit "Radio Zwickau". Er habe sich dafür beim Verein und seinen Entscheidungsträgern entschuldigt. Bloß kam diese Einsicht viele Stunden zu spät.

   
  • Thomas Horstmann

    Nach dem Fehlverhalten von Spielern jetzt auch ein Trainer, der sich mal mit dem Inhalt des deutschen Arbeitsrechts auseinander setzen sollte.

  • Steigerwäldler

    Der Ziegner hat schon als Spieler keinen Anstand gehabt. Jahre nach seinem RWE-Gastspiel sagte er, er wäre nur wegen des Geldes nach Erfurt gegangen. Scheinbar hat er in reiferen Jahren als Trainer nichts dazugelernt.

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