Nach Spuck-Attacke: Tür für Erfurts Crnkic noch nicht zu

Eine Partie zum Vergessen? Eigentlich schon, aber RWE-Trainer Stefan Emmerling hadert noch immer mit der 0:5-Niederlage gegen den Chemnitzer FC: "So ein Auftritt bleibt hängen."

"So ziemlich das Schlimmste, was man machen kann"

Damit meinte Emmerling nicht nur das Ergebnis: In einer unschönen Szene ließ sich Nermin Crnkic zu einer Spuck-Attacke auf Gegenspieler Mikko Sumusalo hinreißen: "Ich verurteile so etwas. Das ist so ziemlich das Schlimmste, was man machen kann", äußerte Emmerling in der "Thüringer Allgemeinen" deutlich seinen Unmut über die Aktion des bosnischen Angreifers, die eine Vier-Spiele-Sperre durch den DFB nach sich zog. Dabei braucht RWE im kommenden Spiel bei den Sportfreunden Lotte jeden Mann: Tugay Uzan (Muskelbündelriss), Lion Lauberbach (Bänderriss) und Theodor Bergmann (Grippe) fallen neben den Langzeitverletzten aus. Darüber hinaus fehlt auch Kapitän Jens Möckel gelbgesperrt.

Vertrag läuft am Saisonende aus

Unsicher, wie sich das auf die Zukunft Crnkics auswirkt. Sein Vertrag läuft noch bis zum Sommer, einen Verbleib in Erfurt könne er sich laut der Zeitung vorstellen. Nach Ablauf der Sperre wäre noch ein Einsatz im letzten Saisonspiel gegen Würzburg möglich. Emmerling dazu: "Er weiß selber, dass er etwas falsch gemacht hat. Aber er ist auch nicht der erste Spieler, dem das passiert ist. Jeder hat wieder eine neue Chance verdient."

   
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