Nach Sangaré-Abgang: VfL Osnabrück holt keinen Ersatz

Nachdem der Wechsel von Nazim Sangaré zum türkischen Erstligisten Antalyaspor bereits am Mittwochabend an die Öffentlichkeit gedrungen war, hat sich nun auch der VfL Osnabrück zu Wort gemeldet und den Abgang offiziell bestätigt. Einen Ersatz für den 23-Jährigen wird der VfL unterdessen nicht verpflichten. 

Vorzeitige Verlängerung gescheitert

Überraschend kam der Abgang des Rechtsverteidigers letztlich nicht, zuletzt wurde Sangaré bereits mit Dynamo Dresden in Verbindung gebracht – dieser Wechsel hatte sich am Mittwoch jedoch zerschlagen. Mit Antalyaspor bestand laut Manager Lothar Gans indes schon seit Juni Kontakt. "Der Transfer hat sich dann jedoch länger hingezogen, nachdem es auch verschiedene Interessenten aus Deutschland gab", berichtet Gans. VfL-Geschäftsführer Jürgen Wehlend gratulierte dem türkischen Erstligisten unterdessen zum Transfer: "Nazim ist ein überaus talentierter Spieler, der sich beim VfL hervorragend weiterentwickelt hat." Aus diesem Grund habe man frühzeitig versucht, den 2018 auslaufenden Vertrag vorzeitig zu verlängern, "konnten ihn letzten Endes allerdings nicht über die Saison hinaus verpflichten. Deshalb ist sein Wechsel zum jetzigen Zeitpunkt auch aus wirtschaftlichen Erwägungen für unseren Klub richtig", so Wehlend.

"Sind vorbereitet"

Auf dem Transfermarkt werden Lila-Weißen trotz des Abgangs, der eine niedrige bis mittlere sechsstellige Summe in die Kassen gespült haben dürfte, unterdessen nicht mehr aktiv: "Wir haben uns frühzeitig auf den sich abzeichnenden Wechsel Nazims eingestellt, so dass wir sportlich vorbereitet sind", erklärt Wehlend. Was der VfL-Geschäftsführer meint: Bereits am vergangenen Donnerstag haben die Niedersachsen mit Marc Wachs von Dynamo Dresden einen Außenverteidiger verpflichtet. Dieser dürfte künftig auf der linken Abwehrseite zum Einsatz kommen, sodass Konstantin Engel (bisher Linksverteidiger) die Sangaré-Position übernehmen wird. Als Backups stehen dann Furkan Zorba (LV) und Kim Falkenberg (RV) zur Verfügung. Sangaré war erst vor knapp einem Jahr aus Düsseldorf an die Bremer Brücke gewechselt und hatte sich zum Leistungsträger entwickelt.

 

 
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