Nach Pleite gegen den FCM: Arie van Lent ruft Abstiegskampf aus

Das neue Jahr hätte für die SpVgg Unterhaching nicht schlechter starten können: Nach drei Partien warten die Rand-Münchener noch immer auf den ersten Punkt. Am Samstag gab es zu Hause gegen den 1. FC Magdeburg eine 0:2-Niederlage. Trainer Arie van Lent hatte nach dem Spiel einiges zu kritisieren.

Dritte Pleite in Folge

Der Konsequenz dieser Niederlage war sich Arie van Lent sehr schnell bewusst: "Wir sind ab heute im Abstiegskampf", sagte der Trainer der SpVgg Unterhaching nach der 0:2-Niederlage gegen den 1. FC Magdeburg. Die Pleite gegen das Team aus Sachsen-Anhalt war die dritte in Serie. Die Rand-Münchener sind im neuen Jahr noch ohne Punkt, der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz beträgt zwei Zähler, allerdings hat der FSV Zwickau als Tabellen-17. auch noch zwei Spiele weniger absolviert.

Im ersten Durchgang habe sein Team "kein gutes Spiel" gezeigt, analysierte der Trainer bei "MagentaSport". "Wir hatten viele Fehlpässe, es war wenig Stimmung auf dem Platz und wir haben alles hingenommen." Lediglich durch Markus Schwabl gab es in der ersten Halbzeit eine gute Möglichkeit (17.), ansonsten hätten sich seine Spieler im letzten, vorderen Drittel nicht durchsetzen können, urteilte van Lent. Besser machten es die Gäste, die durch Saliou Sané in Führung gegangen waren (29.).

Spiel gegen Verl noch in den Köpfen

Erst nach dem Seitenwechsel taute die Spielvereinigung etwas auf und hatte mehr von der Partie. Dennoch blieben Großchancen Mangelware. Die beste Szene hatte Lucas Hufnagel, der aus spitzem Winkel nur knapp das Tor verpasst hatte (66.). "Wir haben es versäumt, den Ausgleich zu machen", trauerte van Lent der Chancen hinterher. Stattdessen entschied der FCM durch Sören Bertram (85.) die Partie. Das 0:2 sei der "Genickbruch" gewesen. "Wir hatten es nicht verdient, heute zu gewinnen", sagte der 50-Jährige.

Der Auftritt der Profis habe van Lent gezeigt, "dass wir es nicht geschafft haben, uns vom Nackenschlag vor ein paar Tagen zu erholen". Gemeint ist die 3:4-Heimniederlage gegen den SV Verl vom vergangenen Dienstag als die Hachinger in der Schlussphase binnen fünf Minuten einen 3:1-Vorsprung noch aus der Hand gegeben hatten. Auch aufgrund dieses Spiels fehle es im Moment an Selbstvertrauen: "Bei uns ist im Moment nicht alles stimmig. Das hat mir nicht gefallen. Da müssen wir durch und uns wieder aufrappeln", forderte der Niederländer eine andere Mentalität von der Mannschaft.

Transfers kein Thema

Eine grundsätzliche Diskussion über die Qualität der Spieler mochte van Lent auf Nachfrage jedoch nicht führen. Er sei mit seinem Personal "nicht unzufrieden". Durch das fehlende Vertrauen in die eigenen Stärken entsteht jedoch der Eindruck, das Team könne frische Impulse in Form von Zugängen im noch zwei Wochen geöffneten Transferfenster gebrauchen: "Das ist im Moment kein Thema", so der Trainer.

 
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